Die Universität Paderborn hat im Rahmen des Projektes “Locomotion” (= Lowcost Multimedia Organisation & Production) ein sehr konkretes und ambitioniertes Kompetenzmodell entwickelt. Dazu wurde der Oberbegriff “eLehrkompetenz” in verschiedene Teilbereiche unterteilt. Für jeden Bereich wurden Lernziele formuliert und in die Aspekte Wissen/Kenntnisse, Fähigkeiten/Fertigkeiten sowie Einstellungen/motivationale Aspekte unterteilt.
Die Liste ist insgesamt ca. 11 Seiten lang geworden und allein die Lernziele aus dem Bereich der Medienkompetenz (gruppiert in Medientechnische und Mediendidaktische Kompetenz) umfassen mehr als 4 Seiten. Neben Selbstverständlichkeiten wie “E-Mail zur Kommmunikation nutzen können” oder “PowerPoint Folien erstellen könnnen” findet sich auch Anspruchsvolles und oft Vernachlässigtes, vor allem im Bereich der Einstellungen. Hier ein paar Beispiele aus dem Katalog an Lernzielen:
Bereitschaft, Erfahrungen mit technischen Systemen zu sammeln
Bereitschaft, sich im Bereich Neue Medien/eLearning zu qualifizieren und Zeit dafür einzurichten
Tragfähige Beziehungen zwischen den Teilnehmern eines Online-Seminars herstellen können
Mit Medienbrüchen umgehen können und Lösungen finden
Sich der Unzulänglichkeit technischer Systeme bewusst sein
Die 11 Seiten beschreiben eine umfassende Idealvorstellung von Medienkompetenz an der Hochschule – oder ein Arbeitsprogramm…
Juli 30th, 2008 at 3:02 pm
[...] zum letzten Eintrag zur eLehrkompetenz: Natürlich müssen auch Lernende für eLearning Szenarien spezielle Fähigkeiten haben bzw. [...]
August 19th, 2008 at 12:33 pm
[...] Modell zur eLehrkompetenz der Uni Paderborn wurde auf diesen Seiten schon geschrieben. Ergänzt wird dieses Modell durch “Instrumente zur [...]