Archive for August, 2008

Aug 19 2008

Nochmal: eLehrkompetenz

Vom Modell zur eLehrkompetenz der Uni Paderborn wurde auf diesen Seiten schon geschrieben. Ergänzt wird dieses Modell durch “Instrumente zur Selbstbeurteilung” – konkret: umfassende Fragebögen, mit denen Lehrende ein Selbstassessment durchführen können. Dadurch soll für Lehrende transparent werden welche Anforderungen beim Einsatz von eLearning bewältigt werden müssen und ob sie die nötigen Kompetenzen besitzen.
Spannend ist, dass die erhobenen Daten im Rahmen einer Dissertation ausgewertet werden und somit auf ein umfassendes Bild der vorhandenen und aufzubauenden eLehrkompetenzen gehofft werden darf – ich bin auf das Ergebnis jedenfalls sehr gespannt – und wünsche mir eine solche Untersuchung nicht nur auf eine Uni beschränkt, sondern am besten für den gesamten tertiären Sektor in Österreich.
Die Fragebogen stehen hier zum Download bereit.

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Aug 08 2008

Wissenschafltiches Arbeiten 2.0

Published by Frank Weber under tools,weiterbildung

In den letzten Tagen habe ich mir einige Werkzeuge angesehen, welche das wissenschaftliche Arbeiten erleichtern sollen. Dies deswegen, weil ich gemeinsam mit Kollegen und Kolleginnen an einer Weiterbildung zum Thema arbeite die kommenden Monat stattfinden soll. Mein Part dabei: Werkzeuge vorstellen, die “2.0″ sind, d.h. Tagging, Vernetzung, Mobilität usw. ermöglichen.

Hier unsere vorläufige Kriterienliste:

  • Möglichkeit von eigenen Exzerpten
  • Möglichkeit, Daten lokal abzuspeichern
  • “Tagging” (Beschlagwortung:)
  • Langfristige Verfügbarkeit
  • Kosten: 10 – 30 EUR okay, besser open source oder freeware
  • Schnittstelle zu Bibliothek (Import von bibliografischen Daten)
  • Plattformunabhängig
  • Webtauglich
  • Technische Basis?
  • Verschiedene Medien abspeicherbar
  • Usability/Lernkurve

Angesehen habe ich mir zunächst LibraryThing, Bibsonomy und CiteULike. Die drei Werkzeuge sind sich recht ähnlich und dienen dazu, Referenzen zu verwalten – vereinfacht gesagt ein delicious für Bücher bzw. wissenschaftliche Papers.
Nach einem Tipp habe ich noch evernote ausprobiert; auf den ersten Blick vielversprechend, auf den zweiten enttäuschend.
Was ich bei den Werkzeugen vermisste, war entweder die Möglichkeit jegliche Art von Medium abzuspeichern oder meine “Fundstücke” bei mir lokal zu haben; irgendetwas schien immer zu fehlen.

Und dann machte ich eine kleine Entdeckung: Sie nennt sich Zotero.

Zotero ist ein Plugin für den Firefox, und – auf den ersten Blick zumindest – sprechen die Ersteller zurecht von einem “Next Generation Research Tool”. Ich hatte jedenfalls das seltene aber schöne Gefühl, etwas gefunden zu haben nach dem ich schon lange gesucht hatte. Wenn das Werkzeug hält was es verspricht wird sich meine Arbeitsweise verändern – ob meine euphorische Einschätzung anhält muss sich noch zeigen – mehr dazu später.

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