Jan
29
2009
Zotero scheint sich langsam an der FH Vorarlberg rumzusprechen. Habe heute in einem (sehr) kurzfristig angesetzen Workshop einem Lehrenden des Studiengangs Sozialarbeit und einigen Diplomandinnen Zotero näher gebracht.
Eine gute Gelegenheit die Workshop-Anleitung zu aktualisieren auf Version 1.5.1.
Bei Interesse: Zotero-Workshop-Anleitung downloaden
Zusätzlich zur Anleitung wird für den Workshop noch die deutsche Zotero-Dokumentation von der offiziellen Website benötigt: Dokumentation downloaden.
Hinweis: Mittwochnachmittag den 11. März findet ein weiterer Zotero-Workshop an der FH statt, der auch für das Zertifikat-eLearning angerechnet wird.
Ameldung per Mail an mich oder über die Website von Zertifikat eLearning.
Mehr Infos zum Workshop auf der Learning Support – Seite.
Jan
26
2009
Obwohl der Hype um SecondLife seinen Höhepunkt vor einiger Zeit überschritten hat und es in letzter Zeit um die virtuelle 3D-Welt ruhiger geworden ist, bin ich noch neugierig genug um einzusteigen, wenn e-teaching.org eine Podiumsdiskussion zur Thematik veranstaltet – natürlich in einem zum Anlass passenden virtuellen Hörsaal in Second Life:

Der Virtuelle Hörsaal aus der Vogelperspektive
An mehreren Hochschulen wird derzeit erprobt, wie und unter welchen Umständen eine Lehrveranstaltung in der virtuellen Welt einen didaktischen Mehrwert bringen kann. In der Diskussion wird deutlich, dass SecondLife derzeit noch eine untergeordnete Bedeutung hat und auch technisch noch nicht vollständig ausgereift ist. So kommt es während der Podiumsdiskussion wiederholt zu kleineren technischen Pannen und Aussetzern. Totzdem vertreten einige Podiumsteilnehmer die These, dass der höhere Grad an Immersion besondere Potenziale freisetzen kann.
Dieser Ansicht stimme ich grundsätzlich zu, wobei ich das Mehrwertpotenzial in ganz bestimmten Lernszenarien sehe in denen eine Situierung bei der Vermittlung von Lerinhalten hilfreich und wichtig ist, wie z.B. bei der Vermittlung von Konversationsfähigkeit in einer Fremdsprache.
Für eher konventionelle Lernsettings, d.h. für klassische Vorlesungssituationen oder seminaristisches Lernen gibt es bessere und ausgereifte Werkzeuge die in der Bedienung einfacher sind, z.B. Vitero oder Adobe Connect, aber auch vielversprechende frei verfügbare Werkzeuge wie WiZiQ oder Yugma.
Darüber hinaus hat Second Life immer noch den Reiz des Neuen und lädt zum Spielen ein. Auch mein Nachbar konnte nicht widerstehen und so bin ich zum ersten mal während eines Vortrags neben einem Geier gesessen;-)

Jan
20
2009
Bis jetzt ist Zotero trotz aller tollen Features noch nicht richtig “2.0″, d.h. Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und Austausch sind derzeit noch nicht wirklich implementiert. Sie arbeiten jedoch daran und die kommende Version 1.5 soll hier Möglichkeiten bieten.
Wer nicht solange warten möchte, kann nun durch die Installation eines Plugins mit dem hübschen Namen “Zotz” seine Zotero-Collections über das “Citeline”-Projekt als “Exhibits” veröffentlichen. Citeline ist ein Projekt des MIT mit dem Ziel die Veröffentlichung von Bibliographien und Literaturverzeichnissen zu ermöglichen.
Ich hab das Plugin soeben kurz getestet: Die Installation uns der Export nach Citeline funktionieren soweit problemlos, mit Umlauten und sonstigen Besonderheiten der deutschen Sprache kann Citeline aber derzeit nicht umgehen.
Der Screenshot zeigt, was ich meine:

Hier der Link zu meinem Test-Exhibit
Nachsatz: Citeline funktioniert ebenso wie Zotero nur mit dem Firefox.
- – Nachtrag 10.6.09:
Mit dem Erscheinen der Version 2.0 von Zotero ist dieses Plugin überflüssig geworden.
- –
Jan
19
2009
Auf eTeaching.org finden immer wieder interessante Ringvorlesungen statt. Heute sprach Joachim Wedekind ca. eine halbe Stunde über den Begriff “Medienkompetenz” und was er im akademischen Kontext bedeutet.
Medienkompetenz umfasst im Zusammenhang mit eLearning mehrere Kompetenzen aus unterschiedlichen Bereichen.
Lehrende müssen für den erfolgreichen Einsatz von eLearning über technische, didaktische und Gestaltungskompetenzen verfügen, und darüber hinaus u.U. noch ein komplexes Projekt managen können.
Für die Förderung der Medienkompetenz an der Hochschule schlägt Wedekind Folgendes vor: Es muss einen “Minimalkanon” geben, d.h. grundlegende Fertigkeiten müssen bei allen entwickelt werden. Die Angebote müssen möglichst niedrigschwellig und modular aufgebaut sein und sollten vor Ort durch entsprechende Service-Einrichtungen bereit gestellt werden. Die aktuellen Forschungsergebnisse sollten in die Weiterbildungskonzepte einfliessen. Last not least sollte eine Kultur des Austauschs gefördert werden – sowohl von Wissen als auch von Inhalten.
Der Vortrag bleibt im Internet abrufbar: Hier der Link