Archive for März, 2009

Mrz 19 2009

“The knowledge is free, the degree will cost you money”

In Europa sind Hochschulen eher zögerlich wenn es darum geht ihre Dienstleistungen online zugänglich zu machen. In Amerika hingegen wird die Veröffentlichung von Kursunterlagen und Vorlesungsaufzeichnungen seit längerem als Möglichkeit gesehen Marketing zu betreiben und offensiv genutzt um neue Zielgruppen zu erreichen.
Ein Meilenstein auf diesem Weg war sicher die Open CourseWare Initiative des MIT, das im Oktober 2002 damit begann Unterlagen zu Lehrveranstaltungen zur Verfügung zu stellen. Inzwischen hat allein das MIT 1800 Kurse online.
Die Open CourseWare Initiative führte zum Open CourseWare Consortium in dem über 200 Hochschulen zusammengeschlossen sind und Lernmaterialien zur Verfügung stellen – auch Österreich ist mittlerweile durch die Uni Klagenfurt vertreten.

Die Auswahl an frei zugänglichen Lehrunterlagen wird immer umfangreicher und qualitativ hochwertiger. Eine echte Perle in diesem Bereich ist sicher das Angebot auf Academic Earth (Danke für den Tipp, Walter :) . Auf dieser Website bieten amerikanische Elite-Universitäten (konkret: Berkeley, Harvard, MIT, Princeton, Stanford und Yale) tausende Videovorlesungen an. Zusätzlich zu den Videoaufzeichnungen der Vorlesungen werden Powerpoints zum Download angeboten, die aber zuvor copyrightmässig angepasst werden.

Zwei Beispiele die ich mir angesehen habe:
http://academicearth.org/lectures/the-world-is-flat
http://academicearth.org/lectures/foundations-freud
( Unbedingt ausprobieren: den “Dim the lights” – Link)

Open CourseWare bietet typischerweise ja keinen Zugang zu Lehrenden und auch kein Zeugnis. Es gibt jedoch erste Bestrebungen und Beispiele, in denen nicht nur die Unterlagen, sondern auch der Lehrprozess geöffnet und zugänglich gemacht wird.
Der Titel dieses Posts ist ein Zitat aus dem Blog von David Parry, einem Professor an der University of Texas at Dallas. Er beschloss aufgrund von Anfragen auch die Diskussionsphasen in seiner Lehrveranstaltung für Außenstehende zu öffnen.
Geht die Entwicklung also von “OpenContent” über zu “OpenTeach”?

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Mrz 16 2009

Doodle dockt an

Doodle kann sich seit kurzem mit anderen Kalendern verbinden. Der beliebte Terminvereinbarungsdienst arbeitet jetzt mit Outlook, Google Calendar oder auch Mac iCal zusammen.

Das Doodle Outlook – Plugin z.B. ist erhältlich für die Browser Internet Explorer 6, 7 und 8 sowie Firefox in den Versionen 2 und 3. Es arbeitet mit den Versionen 2003 und 2007 von Outlook zusammen.

Nach der Installation und Aktivierung des Plugins stehen eine Reihe von neuen nützlichen Funktionen zur Verfügung.
So hat man nach einer erfolgreichen Aktivierung die Möglichkeit Doodle Terminumfragen automatisch, d.h. basierend auf der Verfügbarkeit im Outlook-Kalender ausfüllen zu lassen. Beim Speichern können Termine wahlweise als provisorische Termine in Outlook eingetragen werden.
Eine Synchronisationsfunktion bietet die Möglichkeit, einen festgelegten Doodle-Termin automatisch in Outlook eintragen zu lassen; dabei werden etwaige zuvor als provisorisch eingetragene Termine automatisch aus dem Outlook-Kalender entfernt.
Umgekehrt ermöglicht das Plugin auch die Erstellung von Doodle-Umfragen direkt aus Outlook heraus.
Da ich selber kein Outlook-User bin, würden mich Erfahrungsberichte natürlich brennend interessieren – mit iCal klappt die Zusammenarbeit jedenfalls bestens.

Mehr Infos hier

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Mrz 11 2009

Google for educators

Published by Frank Weber under tools,weiterbildung

Letzen Samstag folgte ich einer Einladung und hielt an der Kadervernetzung 2009, einer jährlich stattfindenen Austauschplatform für ICT-Kursleitende der Ostschweiz einen Vortrag.
Dabei stellte ich verschiedene für die Verwendung in Lehr/Lernkontexten geeignete Google-Werkzeuge vor. Google kann ja mittlerweile vieles von dem, was klassische Learning Management Systeme können – und noch einiges mehr. In den anschließenden Diskussionen zeigte sich, dass das Potenzial zwar gesehen wird aber Googles schlechter Ruf im Bereich Datenschutz von der Nutzung der Werkzeuge abhält. Viele wünschen sich mehr Transparenz von Seiten des Giganten, gerade wenn es um sensible Daten von Schulkindern geht.
Nachdem ich nach dem Vortrag einige Anfragen erhielt hier die Präsentation als Download:
Präsentationsfolien als PDF (6MB)
Präsentationsfolien als Handzettel (6 Folien pro Blatt)

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