Home   Profil   Kontakt/Impressum   Suche  
 Aktuelles 
Online-Kommunikation
Know-How
Beispiele
Dienstleistungen

 E-Learning 
Know-How
Beispiele
Dienstleistungen

> Netztaugliche Texte  
<- zur Übersicht

Texte die von einer Webseite gelesen werden sollen müssen den speziellen Anforderungen, die das Internet an Leserinnen und Leser stellt genügen. Nicht zuletzt deswegen, weil das Internet an sich nicht sehr gut zum Lesen taugt. (siehe dazu auch: Das Internet - ein (schlechtes) Lesemedium)

Es gibt einige Merkmale, welche die Qualität von Internet - Texten erhöhen. Diese
Merkmale wurden durch verschiedene Studien belegt:

Texte kurz, knapp, klar
Internet - Surfer bevorzugen eine einfache und direkte Sprache. Die Ansprache im Internet ist in der Regel weniger formell als in gedruckten Publikationen und näher an die gesprochene Sprache angelehnt. Die gesprochene Sprache ist schneller erfassbar und leichter lesbar, was dem Nutzungsverhalten entgegenkommt.
Wichtig ist auch die durchgängige Verwendung von Begriffen, vor allem bei der Benennung von Menüpunkten und Links. Wenn sich die Website nicht ausschließlich an Fachpublikum wendet sollte auf Jargon und Abkürzungen verzichtet werden.

Glaubwürdigkeit
Das Internet gilt bei vielen Menschen als - im Vergleich zu Presse, Rundfunk und TV - wenig glaubwürdiges Medium. Dies ist teilweise verständlich, da das Internet von niemandem kontrolliert wird und die Berichterstattung in den anderen Medien sich oft auf die negativen Seiten des Webs konzentriert. Ihre Website gewinnt an Glaubwürdigkeit durch
-- eine gute und professionelle Gestaltung
-- relevante und gut geschriebene Inhalte
-- Angabe von Quellen (Autor, Datum etc.)
-- Links zu anderen qualitätsvollen Seiten

PR-Stil vermeiden!
Am heftigsten abgelehnt wird der "Reklame-Stil". Auf leere PR-Worthülsen sollte (nicht nur, aber besonders) im Internet verzichtet werden.

Absätze wie diesen (der ironischerweise ausgerechnet von einer Web-Agentur stammt, die unter anderem "E-Business" anbietet) müssen sie bitte unbedingt vermeiden.

Schnelle Erfassbarkeit
Surfer sind sehr ungeduldig. Deshalb müssen Texte so gestaltet werden, dass sie schnell erfassbar sind. Es gibt mehrere Merkmale, welche die Erfassbarkeit eines Textes erhöhen:

Umgekehrte Pyramide
Dieser aus dem Journalismus stammende Schreibstil sollte auch im Internet angewendet werden. "Umgekehrte Pyramide" bedeutet folgenden Aufbau:

-- die Schlussfolgerung als Erstes
Durch eine aussagekräftige Überschrift sollte der Inhalt eines Textes auf den Punkt gebracht werden.

-- die Zusammenfassung als Zweites
Nach der aussagekräftigen Überschrift sollte eine kurze Zusammenfassung des Inhaltes folgen. Diese Zusammenfassung sollte sich auch gestalterisch (z.B. Fettdruck, andere Farbe o.ä. ) abheben.

-- die Detailinformation als Drittes - eine Aussage pro Absatz
Gefolgt von der Zusammenfassung können Hintergründe durch detailliertere Informationen beleuchtet werden. Dabei sollen die Informationen in "Happen" unterteilt, und zu jeweils einem Absatz zusammengefasst werden. Im Vergleich zu einer gedruckten Version ist die Gesamtlänge des Textes jedoch um etwa die Hälfte kürzer.

Zwischenüberschriften
Internettexte sollten in einzelne Abschnitte gegliedert werden. Der Inhalt jedes Abschnittes soll durch eine Zwischenüberschrift beschrieben werden.
Hervorgehobene Stichworte
Hervorgehobene Stichworte sind beim Überfliegen eines Textes hilfreich und können den NutzerInnen schnell Aufschluss darüber geben, ob der Inhalt für sie relevant ist oder nicht.

Wichtig: Im Internet darf die Unterstreichung nicht als bloße Textauszeichnung verwendet werden, denn Surfer erwarten hinter einem unterstrichenen Wort einen Hyperlink.

Aufzählungslisten
Informationen die sich dafür eignen sollten in Listenform vermittelt werden.


Sie wünschen eine Beratung zu dieser Thematik?
Kontakt: office@learningsupport.at

  Seite drucken