Mai 08 2009
Zitierstil der FH Vorarlberg
Wie bereits angekündigt: unser FH-eigener Zitierstil der in Kombination mit Zotero verwendet werden kann, steht nun zum Download bereit.
Mehr Information, Hilfe zur Installation und Download =>hier
Mai 08 2009
Wie bereits angekündigt: unser FH-eigener Zitierstil der in Kombination mit Zotero verwendet werden kann, steht nun zum Download bereit.
Mehr Information, Hilfe zur Installation und Download =>hier
Mai 04 2009
Die rasanten Entwicklungen die das Web in den letzten Jahren von einem Medium in eine Plattform verwandelt haben, lassen sich weder leicht erklären, noch einordnen oder leicht verständlich vermitteln. Das Buch von Clay Shirky schafft genau das.
Clay Shirky: “Here comes everybody”
=>in der FH-Bibliothek
=> beim Buchhaendler
Prädikat: Unbedingt empfehlenswert für alle die das Thema interessiert.

Apr 29 2009
Nachdem ich nun fast soweit bin, kündige ich es schon mal an: In Kürze wird unser FH-eigener Zitierstil für Zotero zur Verfügung stehen, sodass automatisch Zitate und Literaturverzeichnisse in unserem eigenen Stil erstellt werden können. Bin froh, weil ich damit auch das Versprechen einlösen kann, das ich einigen Lehrenden und Studierenden gegeben habe.
Mehr dazu wenns soweit ist…
Apr 03 2009
Twitter ist als “the tool everyone loves to hate” (weiss leider nicht mehr wo ich das gelesen habe) immer noch in aller Munde und obwohl sich immer noch kein Geschäftsmodell abzeichnet hat das Unternehmen im Februar nochmal eine dicke Geldspritze gekriegt. Auch in der EduTech-Szene wird das Gezwitscher immer lauter (wer will kann hier mal reinhören), man probiert und experimentiert und versucht rauszufinden wozu Twitter überhaupt gut ist und vielleicht gar als Lernwerkzeug gut sein könnte.
Ich gestehe: Ich hatte mal kurz einen Account eingerichtet um die Funktionsweise zu verstehen und hab es danach gleich wieder gelassen. Salopp formuliert: “tweets” (=Botschaften die über Twitter versendet werden) sind nichts anderes als öffentliche SMS fürs Internet. Ich bin kein grosser SMSer (oder sagt man Simser?) und irgendwie konnte ich mit dem Ding nichts anfangen.
Trotzdem wird getwittert auf Teufel komm raus, und man fragt sich ob man hier vielleicht etwas nicht mitkriegt. Da kommt so ein Video das ich über Martins Blog gefunden habe gerade recht:
Puh, nochmal Glück gehabt(?)
Ich bin sicher, dass Twitter einen hohen Hype-Anteil hat und im Moment einfach in ist, ein Statussymbol mit dem ich zeige, dass ich kein digitaler Depp sondern voll auf der Höhe der Zeit bin. Es würde mich nicht wundern wenn sich Twitter am Ende als eine Art Hula-Hoop Reifen oder Rubiks Cube erweist. Eine Zeitlang haben alle Spass daran aber irgendwann wird es uns langweilig und wir wenden uns dem nächsten letzten Schrei zu.
Warum sollte es in der digitalen Welt keine Modeerscheinungen geben?
- – -
Nachtrag: Les grad in der NYTimes dass Prominente die keine Zeit haben permanent die ganze Welt darüber auf dem laufenden zu halten was sie gerade tun sogar schon “Ghost Twitterer” beschäftigen sollen.
Und Google denkt anscheinend darüber nach Twitter zu kaufen.
Und heute morgen zeigt mir Phillip, wie er sich auf seiner Facebook-Seite die ganzen Tweets seiner Kumpels gesammelt anzeigen lässt – vielleicht sollte ich es doch nochmal probieren……..? ![]()
- – -
Apr 02 2009
Nachdem Apple mit der iTunes University schon seit Mai 2007 ein speziell auf (Hoch-)Schulen zugeschnittenes Angebot hat, fährt nun auch YouTube (und somit letztendlich Google) eine eigene Schiene für educational Videos: Das Angebot nennt sich schlicht und einfach YouTube EDU und versammelt haufenweise von Colleges und Universitäten erstelltes Videomaterial unter einem Dach. Der Kreis ist nicht so exklusiv wie bei dem im letzten Post vorgestellten Angebot und die Qualität dürfte hier auch durchmischt sein. Dafür besteht bei einer Veröffentlichung auf YuoTube eine bessere Chance auf “Laufkundschaft”.
Übrigens: Auch der FH Vorarlberg Learning Support hat schon eine Weile einen eigenen YouTube – Channel. Bislang sind nur zwei Kurzfilme zum Thema Wiki online, aber das soll ja auch nur ein Anfang sein…
Mrz 19 2009
In Europa sind Hochschulen eher zögerlich wenn es darum geht ihre Dienstleistungen online zugänglich zu machen. In Amerika hingegen wird die Veröffentlichung von Kursunterlagen und Vorlesungsaufzeichnungen seit längerem als Möglichkeit gesehen Marketing zu betreiben und offensiv genutzt um neue Zielgruppen zu erreichen.
Ein Meilenstein auf diesem Weg war sicher die Open CourseWare Initiative des MIT, das im Oktober 2002 damit begann Unterlagen zu Lehrveranstaltungen zur Verfügung zu stellen. Inzwischen hat allein das MIT 1800 Kurse online.
Die Open CourseWare Initiative führte zum Open CourseWare Consortium in dem über 200 Hochschulen zusammengeschlossen sind und Lernmaterialien zur Verfügung stellen – auch Österreich ist mittlerweile durch die Uni Klagenfurt vertreten.
Die Auswahl an frei zugänglichen Lehrunterlagen wird immer umfangreicher und qualitativ hochwertiger. Eine echte Perle in diesem Bereich ist sicher das Angebot auf Academic Earth (Danke für den Tipp, Walter
. Auf dieser Website bieten amerikanische Elite-Universitäten (konkret: Berkeley, Harvard, MIT, Princeton, Stanford und Yale) tausende Videovorlesungen an. Zusätzlich zu den Videoaufzeichnungen der Vorlesungen werden Powerpoints zum Download angeboten, die aber zuvor copyrightmässig angepasst werden.
Zwei Beispiele die ich mir angesehen habe:
http://academicearth.org/lectures/the-world-is-flat
http://academicearth.org/lectures/foundations-freud
( Unbedingt ausprobieren: den “Dim the lights” – Link)
Open CourseWare bietet typischerweise ja keinen Zugang zu Lehrenden und auch kein Zeugnis. Es gibt jedoch erste Bestrebungen und Beispiele, in denen nicht nur die Unterlagen, sondern auch der Lehrprozess geöffnet und zugänglich gemacht wird.
Der Titel dieses Posts ist ein Zitat aus dem Blog von David Parry, einem Professor an der University of Texas at Dallas. Er beschloss aufgrund von Anfragen auch die Diskussionsphasen in seiner Lehrveranstaltung für Außenstehende zu öffnen.
Geht die Entwicklung also von “OpenContent” über zu “OpenTeach”?
Mrz 16 2009
Doodle kann sich seit kurzem mit anderen Kalendern verbinden. Der beliebte Terminvereinbarungsdienst arbeitet jetzt mit Outlook, Google Calendar oder auch Mac iCal zusammen.
Das Doodle Outlook – Plugin z.B. ist erhältlich für die Browser Internet Explorer 6, 7 und 8 sowie Firefox in den Versionen 2 und 3. Es arbeitet mit den Versionen 2003 und 2007 von Outlook zusammen.
Nach der Installation und Aktivierung des Plugins stehen eine Reihe von neuen nützlichen Funktionen zur Verfügung.
So hat man nach einer erfolgreichen Aktivierung die Möglichkeit Doodle Terminumfragen automatisch, d.h. basierend auf der Verfügbarkeit im Outlook-Kalender ausfüllen zu lassen. Beim Speichern können Termine wahlweise als provisorische Termine in Outlook eingetragen werden.
Eine Synchronisationsfunktion bietet die Möglichkeit, einen festgelegten Doodle-Termin automatisch in Outlook eintragen zu lassen; dabei werden etwaige zuvor als provisorisch eingetragene Termine automatisch aus dem Outlook-Kalender entfernt.
Umgekehrt ermöglicht das Plugin auch die Erstellung von Doodle-Umfragen direkt aus Outlook heraus.
Da ich selber kein Outlook-User bin, würden mich Erfahrungsberichte natürlich brennend interessieren – mit iCal klappt die Zusammenarbeit jedenfalls bestens.
Feb 25 2009
Termin: Mi 11.3 13.30 – 16:45 Raum D113 (Schulungsraum der Bibliothek)
Zotero ist eine frei verfügbare Zusatz-Software (Plugin) für den Firefox-Browser und ermöglicht das Sammeln, Verwalten und Zitieren von Forschungsquellen.
Einige der Eigenschaften die Zotero zu einem sehr nützlichen Werkzeug für das wissenschaftliche Arbeiten machen sind:
* Integration in den Web Browser
* automatische Extraktion von bibliographischen Informationen auf vielen Webseiten bzw. Bibliothekskatalogen – auch dem der FH Vorarlberg
* Integration vieler Medientypen (PDFs, Videos, Blogbeiträge…)
* Integrierte Volltextsuche
* Export von bibliographischen Angaben in verschiedenen Formaten
* Automatisches Erstellen von Literaturverzeichnissen
Der Workshop wird im Rahmen vom “Zertifikat eLearning” angeboten und angerechnet. Mehr Info zum Zertifikat
Wichtig: Für den Workshop werden ein eigener Laptop mit Administrationsrechten benötigt.
Anmeldung bitte über die Zertifikat-Website oder per Mail an mich.
Termin: Mi 18.3 09:00 – 16:30 Raum D113 (Schulungsraum der Bibliothek)
Die Entwicklung, die mit dem Begriff „Web 2.0“ umschrieben wird hat eine Fülle von neuen Werkzeugen entstehen lassen, von denen einige gerade auch für Lernprozesse hilfreich sein können. In diesem Präsenzworkshop werden wir einige ausgesuchte „Perlen“ nach einer kurzen Demonstration jeweils selbst ausprobieren. Dabei werden wir nur Werkzeuge verwenden die webbasiert und daher plattformunabhängig und (zumindest in ihren Grundfunktionen) frei verfügbar sind. Die Liste der Tools die im Workshop ausprobiert werden, wird von den Teilnehmern vorab selbst über eine Abstimmung festgelegt.
Der Workshop wird im Rahmen vom “Zertifikat eLearning” angeboten und angerechnet. Mehr Info zum Zertifikat
Anmeldung bitte über die Zertifikat-Website oder per Mail an mich.
Termin: wird über eine Abstimmung ermittelt.
Link zur Abstimmung
Die Schulung wird vor allem für neu an der FH Vorarlberg Lehrende und Studiengangsadministratorinnen sehr empfohlen.
Das LMS (Learning Managment System) der FH Vorarlberg ist das zentrale für die Unterstützung der Lehre eingesetzte Software-System. Neben einer Einführung in ECTS werden in dieser Schulung die grundlegenden Funktionen des LMS vermittelt. In der Schulung wird vor allem praktisch mit dem LMS gearbeitet.
Anmeldung bitte per Mail an mich.
Als Mitglied der Internationalen Bodenseehochschule (IBH) können Bedienstete der FH Vorarlberg die Fortbildung Mediendidaktisches Training kostenfrei absolvieren. Dabei handelt es sich um ein von der IBH gefördertes und von der Pädagogischen Hochschule Thurgau (PHTG) sowie der Hochschule Konstanz (HTWG) in Kooperation durchgeführtes Projekt. Die Teilnehmenden erarbeiten im Rahmen der Forbildung ein individuelles Konzept für ein medienunterstütztes Lernszenario für den konkreten Einsatz in der Lehre.
Flyer mit näheren Informationen zum Training (Pdf)
Eine Kollegin hat dieses Mediendidaktische Training im vergangenen Herbst absolviert und empfiehlt es weiter
Anmeldung über die Website des Mediendidaktischen Trainings oder per Mail an mich.
Jan 29 2009
Zotero scheint sich langsam an der FH Vorarlberg rumzusprechen. Habe heute in einem (sehr) kurzfristig angesetzen Workshop einem Lehrenden des Studiengangs Sozialarbeit und einigen Diplomandinnen Zotero näher gebracht.
Eine gute Gelegenheit die Workshop-Anleitung zu aktualisieren auf Version 1.5.1.
Bei Interesse: Zotero-Workshop-Anleitung downloaden
Zusätzlich zur Anleitung wird für den Workshop noch die deutsche Zotero-Dokumentation von der offiziellen Website benötigt: Dokumentation downloaden.
Hinweis: Mittwochnachmittag den 11. März findet ein weiterer Zotero-Workshop an der FH statt, der auch für das Zertifikat-eLearning angerechnet wird.
Ameldung per Mail an mich oder über die Website von Zertifikat eLearning.
Mehr Infos zum Workshop auf der Learning Support – Seite.
Jan 26 2009
Obwohl der Hype um SecondLife seinen Höhepunkt vor einiger Zeit überschritten hat und es in letzter Zeit um die virtuelle 3D-Welt ruhiger geworden ist, bin ich noch neugierig genug um einzusteigen, wenn e-teaching.org eine Podiumsdiskussion zur Thematik veranstaltet – natürlich in einem zum Anlass passenden virtuellen Hörsaal in Second Life:
Der Virtuelle Hörsaal aus der Vogelperspektive
An mehreren Hochschulen wird derzeit erprobt, wie und unter welchen Umständen eine Lehrveranstaltung in der virtuellen Welt einen didaktischen Mehrwert bringen kann. In der Diskussion wird deutlich, dass SecondLife derzeit noch eine untergeordnete Bedeutung hat und auch technisch noch nicht vollständig ausgereift ist. So kommt es während der Podiumsdiskussion wiederholt zu kleineren technischen Pannen und Aussetzern. Totzdem vertreten einige Podiumsteilnehmer die These, dass der höhere Grad an Immersion besondere Potenziale freisetzen kann.
Dieser Ansicht stimme ich grundsätzlich zu, wobei ich das Mehrwertpotenzial in ganz bestimmten Lernszenarien sehe in denen eine Situierung bei der Vermittlung von Lerinhalten hilfreich und wichtig ist, wie z.B. bei der Vermittlung von Konversationsfähigkeit in einer Fremdsprache.
Für eher konventionelle Lernsettings, d.h. für klassische Vorlesungssituationen oder seminaristisches Lernen gibt es bessere und ausgereifte Werkzeuge die in der Bedienung einfacher sind, z.B. Vitero oder Adobe Connect, aber auch vielversprechende frei verfügbare Werkzeuge wie WiZiQ oder Yugma.
Darüber hinaus hat Second Life immer noch den Reiz des Neuen und lädt zum Spielen ein. Auch mein Nachbar konnte nicht widerstehen und so bin ich zum ersten mal während eines Vortrags neben einem Geier gesessen;-)