Das LMS der nächsten Generation?

Eine Woche urlaubsbedingte Abwesenheit vom #opco11 und schon quillt die Mailbox über von neuen Posts, Links, Gedanken, Verweisen usw. Schon beim ersten Schnellscan stösst man auf Interessantes, zum Beispiel auf den OnlineCampus der Uni Duisburg Essen mit dem versucht wird, das LMS-Konzept in die Gegenwart zu hieven. Das Ganze ist anscheinend ein für Lernzwecke aufgebohrtes Drupal fühlt sich bei einem ersten oberflächlichen Test richtig gut an – muss ich mir unbedingt näher ansehen.

Moderne Tools für die Lehre

Die Lehrenden der FH Vorarlberg setzen seit vielen Jahren digitale Medien und Werkzeuge für die Unterstützung von Lernprozessen ein. Die Art und Weise des Einsatzes ist dabei so vielfältig wie die Anforderungen der jeweiligen Situation und die speziellen Kompetenzen der Lehrperson. Oft wird auch „eLearning“ betrieben ohne sich dessen bewußt zu sein und ohne dass jemand außerhalb der Lehrveranstaltung etwas davon mitbekommt.
Deswegen möchte ich in loser Folge Beispiele des Einsatzes aufzeigen und damit motivieren Dinge auszuprobieren.

Den Anfang macht Patrick Fritz. Mit ihm habe ich vor Kurzem darüber gesprochen wie er verschiedene moderne Werkzeuge einsetzt um seine Lehre zu bereichern. Daraus ist ein ca. 15-minütiger Screencast Podcast entstanden:

LMS-Vortrag auf YouTube

Mein Vortrag „LMS: Flaggschiff oder Auslaufmodell?“ den ich im November letzten Jahres an der PH Feldkirch im Rahmen der Veranstaltung „Neue Medien – Neue Lernkultur“ gehalten habe ist auf YouTube veröffentlicht worden. So was gibt einem die Gelegenheit seinen Vortragsstil zu reflektieren. Insgesamt mit ich zufrieden mit meiner „Performance“, finde aber natürlich Dinge die ich besser machen möchte; ich werd hier aber nicht verraten welche das sind 😉

Hier der Foliensatz zum Vortrag auf Slideshare:

 

 

Hier der zweite Teil des Vortrags:

Die Videos sind – zusammen mit allen anderen Vorträgen der Veranstaltung – auch auf der Website der PH zu finden.

Zotero hebt ab

Zotero wird mit der neuen (noch beta-)Version 2.0 „zweinullig“. Soll heissen, dass die angekündigten und mit Spannung erwarteten Vernetzungsfunktionen nun entscheidend weiter entwickelt wurden und im Produktivbetrieb eingesetzt werden können. So ist es nun möglich zu einem Thema eine Gruppe anzulegen und die Zugriffsrechte zu vergeben. Die Inhalte dieser Gruppe können in Zotero abonniert oder auch im Internet eingesehen werden.
Dieser Screenshot verdeutlicht worum es geht:

Zotero Gruppe lokal und im Internet

Zum Vergrössern Anklicken

Die Beta 2.0 kann von der Zotero Seite heruntergeladen werden. Mehr Infos zu den Neuerungen stehen hier.

Aber Vorsicht: Vor dem Updaten auf die neue Version sollten die Hinweise im Abschnitt „Upgrading from Zotero 1.0.x“ unbedingt beachtet werden.

– – Nachtrag 10.6.:- –
Für Zotero 2.0b5 musste der Zitationsstil der FHV leicht angepasst
werden. Aktuelle Version ist nun 1.1.

Download FHV Zitationsstil Version 1.1
Hinweis: Zum Speichern bitte rechte Maustaste Ziel speichern unter / Save Target as verwenden

– – – Update 6.10.2009 – – –
Der Zitationsstil wurde aufgrund von Änderungen am Leitfaden für Wissenschaftliches Arbeiten leicht angepasst.
Aktuelle Version ist 1.2.

Download der Aktuellen Kursprogramme/ Zitationsstile jeweils hier:
http://www.fhv.at/learningsupport/weiterbildung/wissenschaftlich-arbeiten-mit-zotero

Vorankündigung…

Nachdem ich nun fast soweit bin, kündige ich es schon mal an: In Kürze wird unser FH-eigener Zitierstil für Zotero zur Verfügung stehen, sodass automatisch Zitate und Literaturverzeichnisse in unserem eigenen Stil erstellt werden können. Bin froh, weil ich damit auch das Versprechen einlösen kann, das ich einigen Lehrenden und Studierenden gegeben habe.
Mehr dazu wenns soweit ist…

Lustiges Gezwitscher

Twitter ist als „the tool everyone loves to hate“ (weiss leider nicht mehr wo ich das gelesen habe) immer noch in aller Munde und obwohl sich immer noch kein Geschäftsmodell abzeichnet hat das Unternehmen im Februar nochmal eine dicke Geldspritze gekriegt. Auch in der EduTech-Szene wird das Gezwitscher immer lauter (wer will kann hier mal reinhören), man probiert und experimentiert und versucht rauszufinden wozu Twitter überhaupt gut ist und vielleicht gar als Lernwerkzeug gut sein könnte.

Ich gestehe: Ich hatte mal kurz einen Account eingerichtet um die Funktionsweise zu verstehen und hab es danach gleich wieder gelassen. Salopp formuliert: „tweets“ (=Botschaften die über Twitter versendet werden) sind nichts anderes als öffentliche SMS fürs Internet. Ich bin kein grosser SMSer (oder sagt man Simser?) und irgendwie konnte ich mit dem Ding nichts anfangen.
Trotzdem wird getwittert auf Teufel komm raus, und man fragt sich ob man hier vielleicht etwas nicht mitkriegt. Da kommt so ein Video das ich über Martins Blog gefunden habe gerade recht:

Puh, nochmal Glück gehabt(?)

Ich bin sicher, dass Twitter einen hohen Hype-Anteil hat und im Moment einfach in ist, ein Statussymbol mit dem ich zeige, dass ich kein digitaler Depp sondern voll auf der Höhe der Zeit bin. Es würde mich nicht wundern wenn sich Twitter am Ende als eine Art Hula-Hoop Reifen oder Rubiks Cube erweist. Eine Zeitlang haben alle Spass daran aber irgendwann wird es uns langweilig und wir wenden uns dem nächsten letzten Schrei zu.

Warum sollte es in der digitalen Welt keine Modeerscheinungen geben?

– – –
Nachtrag: Les grad in der NYTimes dass Prominente die keine Zeit haben permanent die ganze Welt darüber auf dem laufenden zu halten was sie gerade tun sogar schon „Ghost Twitterer“ beschäftigen sollen.
Und Google denkt anscheinend darüber nach Twitter zu kaufen.
Und heute morgen zeigt mir Phillip, wie er sich auf seiner Facebook-Seite die ganzen Tweets seiner Kumpels gesammelt anzeigen lässt – vielleicht sollte ich es doch nochmal probieren……..? 😉
– – –

Doodle dockt an

Doodle kann sich seit kurzem mit anderen Kalendern verbinden. Der beliebte Terminvereinbarungsdienst arbeitet jetzt mit Outlook, Google Calendar oder auch Mac iCal zusammen.

Das Doodle Outlook – Plugin z.B. ist erhältlich für die Browser Internet Explorer 6, 7 und 8 sowie Firefox in den Versionen 2 und 3. Es arbeitet mit den Versionen 2003 und 2007 von Outlook zusammen.

Nach der Installation und Aktivierung des Plugins stehen eine Reihe von neuen nützlichen Funktionen zur Verfügung.
So hat man nach einer erfolgreichen Aktivierung die Möglichkeit Doodle Terminumfragen automatisch, d.h. basierend auf der Verfügbarkeit im Outlook-Kalender ausfüllen zu lassen. Beim Speichern können Termine wahlweise als provisorische Termine in Outlook eingetragen werden.
Eine Synchronisationsfunktion bietet die Möglichkeit, einen festgelegten Doodle-Termin automatisch in Outlook eintragen zu lassen; dabei werden etwaige zuvor als provisorisch eingetragene Termine automatisch aus dem Outlook-Kalender entfernt.
Umgekehrt ermöglicht das Plugin auch die Erstellung von Doodle-Umfragen direkt aus Outlook heraus.
Da ich selber kein Outlook-User bin, würden mich Erfahrungsberichte natürlich brennend interessieren – mit iCal klappt die Zusammenarbeit jedenfalls bestens.

Mehr Infos hier