Endlich – nachdem in den letzten Tagen/Wochen einige Release Candidates raus gingen steht nun die 2.0er Version von Zotero zum Download bereit. Muss gleich installieren/ausprobieren etc…
Zotero wird mit der neuen (noch beta-)Version 2.0 “zweinullig”. Soll heissen, dass die angekündigten und mit Spannung erwarteten Vernetzungsfunktionen nun entscheidend weiter entwickelt wurden und im Produktivbetrieb eingesetzt werden können. So ist es nun möglich zu einem Thema eine Gruppe anzulegen und die Zugriffsrechte zu vergeben. Die Inhalte dieser Gruppe können in Zotero abonniert oder auch im Internet eingesehen werden.
Dieser Screenshot verdeutlicht worum es geht:
Die Beta 2.0 kann von der Zotero Seite heruntergeladen werden. Mehr Infos zu den Neuerungen stehen hier.
Aber Vorsicht: Vor dem Updaten auf die neue Version sollten die Hinweise im Abschnitt “Upgrading from Zotero 1.0.x” unbedingt beachtet werden.
- – Nachtrag 10.6.:- -
Für Zotero 2.0b5 musste der Zitationsstil der FHV leicht angepasst
werden. Aktuelle Version ist nun 1.1.
Download FHV Zitationsstil Version 1.1
Hinweis: Zum Speichern bitte rechte Maustaste Ziel speichern unter / Save Target as verwenden
- – - Update 6.10.2009 – - -
Der Zitationsstil wurde aufgrund von Änderungen am Leitfaden für Wissenschaftliches Arbeiten leicht angepasst.
Aktuelle Version ist 1.2.
Download der Aktuellen Kursprogramme/ Zitationsstile jeweils hier:
http://www.fhv.at/learningsupport/weiterbildung/wissenschaftlich-arbeiten-mit-zotero
Wie bereits angekündigt: unser FH-eigener Zitierstil der in Kombination mit Zotero verwendet werden kann, steht nun zum Download bereit.
Mehr Information, Hilfe zur Installation und Download =>hier
Nachdem ich nun fast soweit bin, kündige ich es schon mal an: In Kürze wird unser FH-eigener Zitierstil für Zotero zur Verfügung stehen, sodass automatisch Zitate und Literaturverzeichnisse in unserem eigenen Stil erstellt werden können. Bin froh, weil ich damit auch das Versprechen einlösen kann, das ich einigen Lehrenden und Studierenden gegeben habe.
Mehr dazu wenns soweit ist…
Twitter ist als “the tool everyone loves to hate” (weiss leider nicht mehr wo ich das gelesen habe) immer noch in aller Munde und obwohl sich immer noch kein Geschäftsmodell abzeichnet hat das Unternehmen im Februar nochmal eine dicke Geldspritze gekriegt. Auch in der EduTech-Szene wird das Gezwitscher immer lauter (wer will kann hier mal reinhören), man probiert und experimentiert und versucht rauszufinden wozu Twitter überhaupt gut ist und vielleicht gar als Lernwerkzeug gut sein könnte.
Ich gestehe: Ich hatte mal kurz einen Account eingerichtet um die Funktionsweise zu verstehen und hab es danach gleich wieder gelassen. Salopp formuliert: “tweets” (=Botschaften die über Twitter versendet werden) sind nichts anderes als öffentliche SMS fürs Internet. Ich bin kein grosser SMSer (oder sagt man Simser?) und irgendwie konnte ich mit dem Ding nichts anfangen.
Trotzdem wird getwittert auf Teufel komm raus, und man fragt sich ob man hier vielleicht etwas nicht mitkriegt. Da kommt so ein Video das ich über Martins Blog gefunden habe gerade recht:
Puh, nochmal Glück gehabt(?)
Ich bin sicher, dass Twitter einen hohen Hype-Anteil hat und im Moment einfach in ist, ein Statussymbol mit dem ich zeige, dass ich kein digitaler Depp sondern voll auf der Höhe der Zeit bin. Es würde mich nicht wundern wenn sich Twitter am Ende als eine Art Hula-Hoop Reifen oder Rubiks Cube erweist. Eine Zeitlang haben alle Spass daran aber irgendwann wird es uns langweilig und wir wenden uns dem nächsten letzten Schrei zu.
Warum sollte es in der digitalen Welt keine Modeerscheinungen geben?
- – -
Nachtrag: Les grad in der NYTimes dass Prominente die keine Zeit haben permanent die ganze Welt darüber auf dem laufenden zu halten was sie gerade tun sogar schon “Ghost Twitterer” beschäftigen sollen.
Und Google denkt anscheinend darüber nach Twitter zu kaufen.
Und heute morgen zeigt mir Phillip, wie er sich auf seiner Facebook-Seite die ganzen Tweets seiner Kumpels gesammelt anzeigen lässt – vielleicht sollte ich es doch nochmal probieren……..? ![]()
- – -
Doodle kann sich seit kurzem mit anderen Kalendern verbinden. Der beliebte Terminvereinbarungsdienst arbeitet jetzt mit Outlook, Google Calendar oder auch Mac iCal zusammen.
Das Doodle Outlook – Plugin z.B. ist erhältlich für die Browser Internet Explorer 6, 7 und 8 sowie Firefox in den Versionen 2 und 3. Es arbeitet mit den Versionen 2003 und 2007 von Outlook zusammen.
Nach der Installation und Aktivierung des Plugins stehen eine Reihe von neuen nützlichen Funktionen zur Verfügung.
So hat man nach einer erfolgreichen Aktivierung die Möglichkeit Doodle Terminumfragen automatisch, d.h. basierend auf der Verfügbarkeit im Outlook-Kalender ausfüllen zu lassen. Beim Speichern können Termine wahlweise als provisorische Termine in Outlook eingetragen werden.
Eine Synchronisationsfunktion bietet die Möglichkeit, einen festgelegten Doodle-Termin automatisch in Outlook eintragen zu lassen; dabei werden etwaige zuvor als provisorisch eingetragene Termine automatisch aus dem Outlook-Kalender entfernt.
Umgekehrt ermöglicht das Plugin auch die Erstellung von Doodle-Umfragen direkt aus Outlook heraus.
Da ich selber kein Outlook-User bin, würden mich Erfahrungsberichte natürlich brennend interessieren – mit iCal klappt die Zusammenarbeit jedenfalls bestens.
Letzen Samstag folgte ich einer Einladung und hielt an der Kadervernetzung 2009, einer jährlich stattfindenen Austauschplatform für ICT-Kursleitende der Ostschweiz einen Vortrag.
Dabei stellte ich verschiedene für die Verwendung in Lehr/Lernkontexten geeignete Google-Werkzeuge vor. Google kann ja mittlerweile vieles von dem, was klassische Learning Management Systeme können – und noch einiges mehr. In den anschließenden Diskussionen zeigte sich, dass das Potenzial zwar gesehen wird aber Googles schlechter Ruf im Bereich Datenschutz von der Nutzung der Werkzeuge abhält. Viele wünschen sich mehr Transparenz von Seiten des Giganten, gerade wenn es um sensible Daten von Schulkindern geht.
Nachdem ich nach dem Vortrag einige Anfragen erhielt hier die Präsentation als Download:
Präsentationsfolien als PDF (6MB)
Präsentationsfolien als Handzettel (6 Folien pro Blatt)
Bis jetzt ist Zotero trotz aller tollen Features noch nicht richtig “2.0″, d.h. Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und Austausch sind derzeit noch nicht wirklich implementiert. Sie arbeiten jedoch daran und die kommende Version 1.5 soll hier Möglichkeiten bieten.
Wer nicht solange warten möchte, kann nun durch die Installation eines Plugins mit dem hübschen Namen “Zotz” seine Zotero-Collections über das “Citeline”-Projekt als “Exhibits” veröffentlichen. Citeline ist ein Projekt des MIT mit dem Ziel die Veröffentlichung von Bibliographien und Literaturverzeichnissen zu ermöglichen.
Ich hab das Plugin soeben kurz getestet: Die Installation uns der Export nach Citeline funktionieren soweit problemlos, mit Umlauten und sonstigen Besonderheiten der deutschen Sprache kann Citeline aber derzeit nicht umgehen.
Der Screenshot zeigt, was ich meine:

Hier der Link zu meinem Test-Exhibit
Nachsatz: Citeline funktioniert ebenso wie Zotero nur mit dem Firefox.
- – Nachtrag 10.6.09:
Mit dem Erscheinen der Version 2.0 von Zotero ist dieses Plugin überflüssig geworden.
- –
Im Sommer letzten Jahres bin ich über ein kurzes Video gestolpert in dem mit ganz einfachen Mitteln auf unterhaltsame und verständliche Weise erklärt wurde was RSS ist. Seitdem bin ein treuer Fan der Common Craft Show. In wenigen Minuten erklärt sie dir wie Wikis, Blogs oder Podcasts funktionieren – oder wie ein amerikanischer Präsident gewählt wird.
Allerdings muss man ziemlich gut Englisch können um Lee LeFever auch zu verstehen – sein Erzähltempo ist eher rasant. Grund genug für mich meine damalige Studienassistentin (Cornelia-Elisabeth Luise Fuchs, inzwischen nicht mehr Studentin sondern Absolventin) zu bitten “so etwas” auf deutsch zu machen. Herausgekommen sind zwei witzige Kurzfilme welche die Frage “Was ist ein Wiki?” beantworten und dem Orginal mindestens ebenbürtig sind.
Teil 2: Anlegen einer neuen Seite im Wiki
Der Erfolg von Zotero (mittlerweile mehr als 1 Million Downloads) bringt die ersten Probleme für die Entwickler mit sich. Der Hersteller eines kommerziellen Literaturverwaltungsprogrammes verklagt die Universität welche Zotero entwickelt auf Schadenersatz. Zotero kann seit kurzem die Daten aus dem vom Kläger entwickelten Programm importieren, was nach seiner Ansicht einen “improper use” darstellt. Wie der Wired Campus Chronicle berichtet fordert der Kläger für jedes Jahr in dem das Open – Source Produkt Zotero angeboten wurde 10 Millionen Dollar.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Entwicklung dieses großartigen Programmes nicht dadurch behindert wird.
- – - Nachtrag 9.6.09 – - –
Gute Neuigkeiten – die Klage wurde abgewiesen!
- – -

Recent Comments