Zotero Workshop v. 1.5

Zotero scheint sich langsam an der FH Vorarlberg rumzusprechen. Habe heute in einem (sehr) kurzfristig angesetzen Workshop einem Lehrenden des Studiengangs Sozialarbeit und einigen Diplomandinnen Zotero näher gebracht.
Eine gute Gelegenheit die Workshop-Anleitung zu aktualisieren auf Version 1.5.1.
Bei Interesse: Zotero-Workshop-Anleitung downloaden
Zusätzlich zur Anleitung wird für den Workshop noch die deutsche Zotero-Dokumentation von der offiziellen Website benötigt: Dokumentation downloaden.

Hinweis: Mittwochnachmittag den 11. März findet ein weiterer Zotero-Workshop an der FH statt, der auch für das Zertifikat-eLearning angerechnet wird.
Ameldung per Mail an mich oder über die Website von Zertifikat eLearning.
Mehr Infos zum Workshop auf der Learning Support – Seite.

Zotero – Workshop

Letzte Woche habe ich auf Einladung der Bibliothek (in diesem Zusammenhang: Vielen Dank, Hans:) im Rahmen einer Informationsveranstaltung über verschiedene Programme zur Literaturverwaltung einen kurzen Überblick über Zotero gegeben. Nachdem das Tool einigen Anklang gefunden hat, biete ich kurzfristig einen Workshop zu Zotero an. Teilnehmende werden im Rahmen dieses Workshops das Programm installieren, eine kleine Recherche-Bibliothek anlegen und bearbeiten.
Mehr Info zum Workshop hier.

Kurzfristige Anmeldungen sind möglich – bitte über diesen Link.

Nochmal: eLehrkompetenz

Vom Modell zur eLehrkompetenz der Uni Paderborn wurde auf diesen Seiten schon geschrieben. Ergänzt wird dieses Modell durch „Instrumente zur Selbstbeurteilung“ – konkret: umfassende Fragebögen, mit denen Lehrende ein Selbstassessment durchführen können. Dadurch soll für Lehrende transparent werden welche Anforderungen beim Einsatz von eLearning bewältigt werden müssen und ob sie die nötigen Kompetenzen besitzen.
Spannend ist, dass die erhobenen Daten im Rahmen einer Dissertation ausgewertet werden und somit auf ein umfassendes Bild der vorhandenen und aufzubauenden eLehrkompetenzen gehofft werden darf – ich bin auf das Ergebnis jedenfalls sehr gespannt – und wünsche mir eine solche Untersuchung nicht nur auf eine Uni beschränkt, sondern am besten für den gesamten tertiären Sektor in Österreich.
Die Fragebogen stehen hier zum Download bereit.

Wissenschafltiches Arbeiten 2.0

In den letzten Tagen habe ich mir einige Werkzeuge angesehen, welche das wissenschaftliche Arbeiten erleichtern sollen. Dies deswegen, weil ich gemeinsam mit Kollegen und Kolleginnen an einer Weiterbildung zum Thema arbeite die kommenden Monat stattfinden soll. Mein Part dabei: Werkzeuge vorstellen, die „2.0“ sind, d.h. Tagging, Vernetzung, Mobilität usw. ermöglichen.

Hier unsere vorläufige Kriterienliste:

  • Möglichkeit von eigenen Exzerpten
  • Möglichkeit, Daten lokal abzuspeichern
  • „Tagging“ (Beschlagwortung:)
  • Langfristige Verfügbarkeit
  • Kosten: 10 – 30 EUR okay, besser open source oder freeware
  • Schnittstelle zu Bibliothek (Import von bibliografischen Daten)
  • Plattformunabhängig
  • Webtauglich
  • Technische Basis?
  • Verschiedene Medien abspeicherbar
  • Usability/Lernkurve

Angesehen habe ich mir zunächst LibraryThing, Bibsonomy und CiteULike. Die drei Werkzeuge sind sich recht ähnlich und dienen dazu, Referenzen zu verwalten – vereinfacht gesagt ein delicious für Bücher bzw. wissenschaftliche Papers.
Nach einem Tipp habe ich noch evernote ausprobiert; auf den ersten Blick vielversprechend, auf den zweiten enttäuschend.
Was ich bei den Werkzeugen vermisste, war entweder die Möglichkeit jegliche Art von Medium abzuspeichern oder meine „Fundstücke“ bei mir lokal zu haben; irgendetwas schien immer zu fehlen.

Und dann machte ich eine kleine Entdeckung: Sie nennt sich Zotero.

Zotero ist ein Plugin für den Firefox, und – auf den ersten Blick zumindest – sprechen die Ersteller zurecht von einem „Next Generation Research Tool“. Ich hatte jedenfalls das seltene aber schöne Gefühl, etwas gefunden zu haben nach dem ich schon lange gesucht hatte. Wenn das Werkzeug hält was es verspricht wird sich meine Arbeitsweise verändern – ob meine euphorische Einschätzung anhält muss sich noch zeigen – mehr dazu später.

Kompetenzmodell „eLehrkompetenz“

Die Universität Paderborn hat im Rahmen des Projektes „Locomotion“ (= Lowcost Multimedia Organisation & Production) ein sehr konkretes und ambitioniertes Kompetenzmodell entwickelt. Dazu wurde der Oberbegriff „eLehrkompetenz“ in verschiedene Teilbereiche unterteilt. Für jeden Bereich wurden Lernziele formuliert und in die Aspekte Wissen/Kenntnisse, Fähigkeiten/Fertigkeiten sowie Einstellungen/motivationale Aspekte unterteilt.

Die Liste ist insgesamt ca. 11 Seiten lang geworden und allein die Lernziele aus dem Bereich der Medienkompetenz (gruppiert in Medientechnische und Mediendidaktische Kompetenz) umfassen mehr als 4 Seiten. Neben Selbstverständlichkeiten wie „E-Mail zur Kommmunikation nutzen können“ oder „PowerPoint Folien erstellen könnnen“ findet sich auch Anspruchsvolles und oft Vernachlässigtes, vor allem im Bereich der Einstellungen. Hier ein paar Beispiele aus dem Katalog an Lernzielen:

Bereitschaft, Erfahrungen mit technischen Systemen zu sammeln

Bereitschaft, sich im Bereich Neue Medien/eLearning zu qualifizieren und Zeit dafür einzurichten

Tragfähige Beziehungen zwischen den Teilnehmern eines Online-Seminars herstellen können

Mit Medienbrüchen umgehen können und Lösungen finden

Sich der Unzulänglichkeit technischer Systeme bewusst sein

Die 11 Seiten beschreiben eine umfassende Idealvorstellung von Medienkompetenz an der Hochschule – oder ein Arbeitsprogramm…

=> Zur Downloadseite Kompetenzmodell eLehrkompetenz

Mediendidaktisches Training der IBH

Auf das mediendidaktische Training der IBH habe ich auf der Learning Support – Seite bereits hingewiesen.

Als Mitglied der Internationalen Bodenseehochschule (IBH) können Bedienstete der FH Vorarlberg diese Fortbildung kostenfrei absolvieren. Dabei handelt es sich um ein von der IBH gefördertes und von der Pädagogischen Hochschule Thurgau (PHTG) sowie der Hochschule Konstanz (HTWG) in Kooperation durchgeführtes Projekt. Die Teilnehmenden erarbeiten im Rahmen der Forbildung ein individuelles Konzept für ein medienunterstütztes Lernszenario für den konkreten Einsatz in der Lehre.

Am Samstag, den 18. Oktober beginnt der nächste Durchlauf des Trainings. Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeit unter:
http://www.mediendidaktik.bodenseehochschule.org/site/projekt/termine

Kontaktperson für Anfragen:

Oliver Lang
Pädagogische Hochschule Thurgau
Tel.: +41 (0) 71 678 5776
email:oliver.lang@phtg.ch