YouTube goes Edu(cational)

Nachdem Apple mit der iTunes University schon seit Mai 2007 ein speziell auf (Hoch-)Schulen zugeschnittenes Angebot hat, fährt nun auch YouTube (und somit letztendlich Google) eine eigene Schiene für educational Videos: Das Angebot nennt sich schlicht und einfach YouTube EDU und versammelt haufenweise von Colleges und Universitäten erstelltes Videomaterial unter einem Dach. Der Kreis ist nicht so exklusiv wie bei dem im letzten Post vorgestellten Angebot und die Qualität dürfte hier auch durchmischt sein. Dafür besteht bei einer Veröffentlichung auf YuoTube eine bessere Chance auf „Laufkundschaft“.
Übrigens: Auch der FH Vorarlberg Learning Support hat schon eine Weile einen eigenen YouTube – Channel. Bislang sind nur zwei Kurzfilme zum Thema Wiki online, aber das soll ja auch nur ein Anfang sein…

Wikis – auf gut deutsch

Im Sommer letzten Jahres bin ich über ein kurzes Video gestolpert in dem mit ganz einfachen Mitteln auf unterhaltsame und verständliche Weise erklärt wurde was RSS ist. Seitdem bin ein treuer Fan der Common Craft Show. In wenigen Minuten erklärt sie dir wie Wikis, Blogs oder Podcasts funktionieren – oder wie ein amerikanischer Präsident gewählt wird.
Allerdings muss man ziemlich gut Englisch können um Lee LeFever auch zu verstehen – sein Erzähltempo ist eher rasant. Grund genug für mich meine damalige Studienassistentin (Cornelia-Elisabeth Luise Fuchs, inzwischen nicht mehr Studentin sondern Absolventin) zu bitten „so etwas“ auf deutsch zu machen. Herausgekommen sind zwei witzige Kurzfilme welche die Frage „Was ist ein Wiki?“ beantworten und dem Orginal mindestens ebenbürtig sind.

Teil 2: Anlegen einer neuen Seite im Wiki

Neues aus „Digitalien“

Nach längerer Pause ist der „Elektrische Reporter“ wieder auf Sendung. Spannend: der Sprung vom rein webbasierten Video-Podcast zum zusätzlich über TV ausgestrahlten Magazin (ZDF-Infokanal). Einmal wöchentlich berichtet Mario Sixtus als elektrischer Reporter in ca. 10-minütigen Beitragen über Neuheiten aus „Digitalien“, soll heissen über aktuelle web-technologische Entwicklungen und ihre sozialen Auswirkungen. Sehr erfreulich: Die Inhalte erscheinen nach wie vor werbefrei und unter einer Creative Commons Lizenz. Getragen wird das Angebot wie schon zuvor vom Handelsblatt, zusätzlich ist noch das ZDF eingestiegen. 12 Folgen sollen es vorerst werden, wobei ich dem Elektrischen Reporter „2.0“ (da konnte ich jetzt wirklich nicht widerstehen) natürlich ein wesentlich längeres Leben wünsche!

Online-Lexikon Wirtschaftsinformatik

Ein Projekt der Europa – Universitat Viadrina in Frankfurt an der Oder sucht nach einem neuen Weg der kollaborativen Erstellung von hochwertigem Inhalt.

Ziel des Projektes: die wesentlichen Bereiche der Wirtschaftsinformatik durch Stichwortbeiträge in guter Qualität übers Web verfügbar zu machen. Dabei orientiert sich das Online-Lexikon Wirtschaftsinformatik einerseits an den Prinzipien der Wikipedia: Das Lexikon steht der Öffentlichkeit frei zugänglich zur Verfügung und Schreibende sind herzlich eingeladen ein Stichwort zu übernehmen. Leserinnen und Leser können Beiträge kommentieren oder eigene Beiträge vorschlagen.

Gleichzeitig versuchen die Herausgeber die Schattenseiten der Wikipedia zu vermeiden: So definieren die Herausgeber die Stichworthierarchie und geben somit die Struktur des Online-Lexikons vor. Sie entscheiden außerdem über die Vergabe von Stichwörtern an Autoren. Die inhaltliche und gestalterische Einheitlichkeit der Beiträge soll durch entsprechende Vorlagen gewährleistet werden.

Die erste „Ausgabe“ ist mit Beginn dieses Wintersemesters online gegangen und obwohl die Autorenliste schon recht lang ist und bereits viele Stichworte mit [R] als „reserviert“ gekennzeichnet sind, scheinen Inhalte derzeitig noch recht spärlich zu sein. Es bleibt also abzuwarten, ob das Konzept der „Sammelbandopedia“ aufgeht.

=> via Wisskomm Wochenschau

Statistik für alle – und für alles eine Statistik

So lautet das Motto von „Statista“, einem Statistik – Portal das einen freien Zugang zu über 1 Million Statistiken zu allen erdenklichen Themen bietet.
Das Interessante dabei: Die Statistiken sind interaktiv, z.B. können sie nach unterschiedlichen Kriterien (Geschlecht, Alter, Einkommen) gefiltert werden. Man kann sich auch selbst mit den Ergebnissen der Statistik vergleichen und so z.B. eine Antwort auf die Frage Wie viele Menschen haben eine höhere Handyrechnung als ich? bekommen (Bei mir sind es 29,5%). Die Website ist sehr freigiebig und ermöglicht es, die Statistiken sehr einfach in eigenen Webseiten zu verwenden – in diesem Blog hat es aber leider nicht funktioniert.

Abgerundet wird das Angebot durch ausführliche Angaben zu Herkunft und Durchführung der Untersuchungen. Insgesamt ein gelungenes Beispiel für den Mehrwert des interaktiven Mediums Internet – und gleichzeitig eine nützliche Ressource für Recherchen nach Statistiken aller Art.

Einen Blick über den Tellerrand…

…verspricht ein Online – Wissenschaftsmagazin des renommierten Oldenbourg Verlags. Es ist unter www.economag.de erreichbar und bietet spannende Artikel zu unterschiedlichsten Themen der Betriebs- und Volkswirtschaftslehre – und das kostenfrei.
Die Artikel werden von anerkannten Experten im Magazinstil verfasst und eignen sich sehr gut für den Einsatz in Bildungszusammenhängen.
Unter Training sind Quizzes zu den Artikeln abrufbar in denen die Leser ihr Wissen überprüfen können. Abgerundet wird das Angebot durch einzelne Podcasts, die ebenfalls sorgfältig produziert sind, wie z.B. dieser 15-minütige Audio-Podcast zu den Grundbegriffen des Marketings.

Der globale Hörsaal

Passend zum vorigen Beitrag: Damit man sich im stetig wachsenden Angebot an Online – Vorlesungen besser zurecht findet gibt es bereits seit längerem eine speziell auf diese Inhalte zielende Suchmaschine, erreichbar unter www.world-lecture-project.org In der erweiterten Suche stehen folgende Felder zur Verfügung um die Suche einzuschränken:

    Title
    Speaker
    Keywords
    Faculty
    Institution
    Country
    Language
    Date

Das World-Lecture-Project will so eine Institutions-übergreifende Plattform schaffen mit dem Ziel die grösste Sammlung von digitalen Vorlesungen im Internet zur Verfügung zu stellen.

Bildungsvideos über Google finden

Über das Bildungs-Blog bin ich auf einen Post im „Cool Cat Teacher Blog“ gestossen mit einem Tipp um bei Google-Video die Suche auf bildungsrelevante Inhalte einzuschränken.

Dazu muss im Suchfeld Lediglich genre:educational, gefolgt von den gewünschten Suchbegriffen eingegeben werden. So liefert die Eingabe genre:educational computer science eine Reihe von interessanten, wenn auch in ihrer Ausrichtung völlig unterschiedlichen Videos.