Designing for the socal web

„Webdesign“ hiess vor 15 Jahren noch sich mit Dingen wie Typographie, Weissraum, Farben, Layout etc. zu beschäftigen. Nachdem sich das Web immer mehr zu einem Interface für soziale Software entwickelt wird Webdesign immer mehr auch zu Application Design, Design das soziale Austauschprozesse begünstigen und fördern soll.
Ein empfehlenswertes Buch zu diesem Thema:

„designing for the social web“, von Joshua Porter
social-web-cover

Das wichtigste Zitat für mich:
„Technology cannot solve people problems.“ (S.52)

Das Buch bei Amazon

Das Buch in der FHV-Bibliothek

Wikis – auf gut deutsch

Im Sommer letzten Jahres bin ich über ein kurzes Video gestolpert in dem mit ganz einfachen Mitteln auf unterhaltsame und verständliche Weise erklärt wurde was RSS ist. Seitdem bin ein treuer Fan der Common Craft Show. In wenigen Minuten erklärt sie dir wie Wikis, Blogs oder Podcasts funktionieren – oder wie ein amerikanischer Präsident gewählt wird.
Allerdings muss man ziemlich gut Englisch können um Lee LeFever auch zu verstehen – sein Erzähltempo ist eher rasant. Grund genug für mich meine damalige Studienassistentin (Cornelia-Elisabeth Luise Fuchs, inzwischen nicht mehr Studentin sondern Absolventin) zu bitten „so etwas“ auf deutsch zu machen. Herausgekommen sind zwei witzige Kurzfilme welche die Frage „Was ist ein Wiki?“ beantworten und dem Orginal mindestens ebenbürtig sind.

Teil 2: Anlegen einer neuen Seite im Wiki

Auf dem Weg zum „Plateau der Produktivität“

eLearning macht als Technologie die klassische Hype-Cycle Entwicklung (Gartner) durch. Im Zuge der dotcom – Euphorie rissen überzogene Erwartungen und unausgereifte Projekte eLearning in das „Tal der Enttäuschungen“. Es wurde eine Zeit lang still um das Thema, von einigen wurde eLearning für tot erklärt – und war irgendwie doch nicht tot zu kriegen. Seitdem entsteht nach und nach ein Verständnis für die Vorteile, die Bedingungen für eine erfolgreiche Umsetzung, aber auch für die Grenzen.

MedialeProduktion.de ist ein Indiz dafür, dass wir uns langsam aber sicher auf das „Plateau der Produktivität“ (der letzten Stufe des Hype-Cycles) zu bewegen. Hier wurden Inhalte entwickelt, durch die Studierenden der Umgang mit Medien vermittelt werden soll – vom klassischen Interview über die Herstellung von Videos bis hin zu aktuellen Internet-Formen wie Blogs, Wikis und Online – Videos. Die Inhalte sind als Wikis öffentlich zugänglich und Außenstehende sind zu eigenen Beiträgen herzlich eingeladen.

Das Verbundprojekt von vier Hochschulen in Niedersachsen und will allen Interessierten die Möglichkeit geben, sich selbstständig Medienkompetenzen und Wissen zu den Stichworten Medienpraxis, Medientheorie und Medieneinsatz anzueignen. Gleichzeitig werden die Inhalte als Ergänzung in Präsenzveranstaltungen oder in Online-Seminaren eingesetzt.

Die Betreiber klingen recht euphorisch:

„Wir können online gemeinsame Seminare mit anderen Hochschulen realisieren und tun das auch jetzt schon. Der jeweilige Dozent reist nur zu wenigen Präsenzveranstaltungen an die andere Hochschule und betreut ansonsten per Internet seine Studierenden und deren Aufgaben. Das heißt, wir sind nicht mehr auf die Themen und das Lehrpersonal der eigenen Hochschule beschränkt, sondern können irgendwann landesweit, national und international Expertenwissen für unsere Studierenden nutzen und vernetzen.“ =>von hier

Dieses Überschreiten der institutionellen Grenzen mit Hilfe von neuen Lehr- und Lernformen und die Einsatzbarkeit in vielfältigen didaktischen Szenarien machen das Projekt interessant und haben es in die Finalistenrunde des Medida Prix – sozusagen dem „Oscar“ für eLearning an Hochschulen gebracht.

=> medialeproduktion.de
=> via wisskomm tv