Das LMS der nächsten Generation?

Eine Woche urlaubsbedingte Abwesenheit vom #opco11 und schon quillt die Mailbox über von neuen Posts, Links, Gedanken, Verweisen usw. Schon beim ersten Schnellscan stösst man auf Interessantes, zum Beispiel auf den OnlineCampus der Uni Duisburg Essen mit dem versucht wird, das LMS-Konzept in die Gegenwart zu hieven. Das Ganze ist anscheinend ein für Lernzwecke aufgebohrtes Drupal fühlt sich bei einem ersten oberflächlichen Test richtig gut an – muss ich mir unbedingt näher ansehen.

LMS-Vortrag auf YouTube

Mein Vortrag „LMS: Flaggschiff oder Auslaufmodell?“ den ich im November letzten Jahres an der PH Feldkirch im Rahmen der Veranstaltung „Neue Medien – Neue Lernkultur“ gehalten habe ist auf YouTube veröffentlicht worden. So was gibt einem die Gelegenheit seinen Vortragsstil zu reflektieren. Insgesamt mit ich zufrieden mit meiner „Performance“, finde aber natürlich Dinge die ich besser machen möchte; ich werd hier aber nicht verraten welche das sind 😉

Hier der Foliensatz zum Vortrag auf Slideshare:

 

 

Hier der zweite Teil des Vortrags:

Die Videos sind – zusammen mit allen anderen Vorträgen der Veranstaltung – auch auf der Website der PH zu finden.

Ein Geier als Sitznachbar…

Obwohl der Hype um SecondLife seinen Höhepunkt vor einiger Zeit überschritten hat und es in letzter Zeit um die virtuelle 3D-Welt ruhiger geworden ist, bin ich noch neugierig genug um einzusteigen, wenn e-teaching.org eine Podiumsdiskussion zur Thematik veranstaltet – natürlich in einem zum Anlass passenden virtuellen Hörsaal in Second Life:

Ein Hörsaal in Second Life aus der Vogelperspektive

Der Virtuelle Hörsaal aus der Vogelperspektive

An mehreren Hochschulen wird derzeit erprobt, wie und unter welchen Umständen eine Lehrveranstaltung in der virtuellen Welt einen didaktischen Mehrwert bringen kann. In der Diskussion wird deutlich, dass SecondLife derzeit noch eine untergeordnete Bedeutung hat und auch technisch noch nicht vollständig ausgereift ist. So kommt es während der Podiumsdiskussion wiederholt zu kleineren technischen Pannen und Aussetzern. Totzdem vertreten einige Podiumsteilnehmer die These, dass der höhere Grad an Immersion besondere Potenziale freisetzen kann.
Dieser Ansicht stimme ich grundsätzlich zu, wobei ich das Mehrwertpotenzial in ganz bestimmten Lernszenarien sehe in denen eine Situierung bei der Vermittlung von Lerinhalten hilfreich und wichtig ist, wie z.B. bei der Vermittlung von Konversationsfähigkeit in einer Fremdsprache.
Für eher konventionelle Lernsettings, d.h. für klassische Vorlesungssituationen oder seminaristisches Lernen gibt es bessere und ausgereifte Werkzeuge die in der Bedienung einfacher sind, z.B. Vitero oder Adobe Connect, aber auch vielversprechende frei verfügbare Werkzeuge wie WiZiQ oder Yugma.

Darüber hinaus hat Second Life immer noch den Reiz des Neuen und lädt zum Spielen ein. Auch mein Nachbar konnte nicht widerstehen und so bin ich zum ersten mal während eines Vortrags neben einem Geier gesessen;-)

Ein Geier als Sitznachbar

Wikis – auf gut deutsch

Im Sommer letzten Jahres bin ich über ein kurzes Video gestolpert in dem mit ganz einfachen Mitteln auf unterhaltsame und verständliche Weise erklärt wurde was RSS ist. Seitdem bin ein treuer Fan der Common Craft Show. In wenigen Minuten erklärt sie dir wie Wikis, Blogs oder Podcasts funktionieren – oder wie ein amerikanischer Präsident gewählt wird.
Allerdings muss man ziemlich gut Englisch können um Lee LeFever auch zu verstehen – sein Erzähltempo ist eher rasant. Grund genug für mich meine damalige Studienassistentin (Cornelia-Elisabeth Luise Fuchs, inzwischen nicht mehr Studentin sondern Absolventin) zu bitten „so etwas“ auf deutsch zu machen. Herausgekommen sind zwei witzige Kurzfilme welche die Frage „Was ist ein Wiki?“ beantworten und dem Orginal mindestens ebenbürtig sind.

Teil 2: Anlegen einer neuen Seite im Wiki

Statistik für alle – und für alles eine Statistik

So lautet das Motto von „Statista“, einem Statistik – Portal das einen freien Zugang zu über 1 Million Statistiken zu allen erdenklichen Themen bietet.
Das Interessante dabei: Die Statistiken sind interaktiv, z.B. können sie nach unterschiedlichen Kriterien (Geschlecht, Alter, Einkommen) gefiltert werden. Man kann sich auch selbst mit den Ergebnissen der Statistik vergleichen und so z.B. eine Antwort auf die Frage Wie viele Menschen haben eine höhere Handyrechnung als ich? bekommen (Bei mir sind es 29,5%). Die Website ist sehr freigiebig und ermöglicht es, die Statistiken sehr einfach in eigenen Webseiten zu verwenden – in diesem Blog hat es aber leider nicht funktioniert.

Abgerundet wird das Angebot durch ausführliche Angaben zu Herkunft und Durchführung der Untersuchungen. Insgesamt ein gelungenes Beispiel für den Mehrwert des interaktiven Mediums Internet – und gleichzeitig eine nützliche Ressource für Recherchen nach Statistiken aller Art.