Jan 20
Bis jetzt ist Zotero trotz aller tollen Features noch nicht richtig “2.0″, d.h. Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und Austausch sind derzeit noch nicht wirklich implementiert. Sie arbeiten jedoch daran und die kommende Version 1.5 soll hier Möglichkeiten bieten.
Wer nicht solange warten möchte, kann nun durch die Installation eines Plugins mit dem hübschen Namen “Zotz” seine Zotero-Collections über das “Citeline”-Projekt als “Exhibits” veröffentlichen. Citeline ist ein Projekt des MIT mit dem Ziel die Veröffentlichung von Bibliographien und Literaturverzeichnissen zu ermöglichen.
Ich hab das Plugin soeben kurz getestet: Die Installation uns der Export nach Citeline funktionieren soweit problemlos, mit Umlauten und sonstigen Besonderheiten der deutschen Sprache kann Citeline aber derzeit nicht umgehen.
Der Screenshot zeigt, was ich meine:

Hier der Link zu meinem Test-Exhibit
Nachsatz: Citeline funktioniert ebenso wie Zotero nur mit dem Firefox.
- – Nachtrag 10.6.09:
Mit dem Erscheinen der Version 2.0 von Zotero ist dieses Plugin überflüssig geworden.
- –
Okt 01
Der Erfolg von Zotero (mittlerweile mehr als 1 Million Downloads) bringt die ersten Probleme für die Entwickler mit sich. Der Hersteller eines kommerziellen Literaturverwaltungsprogrammes verklagt die Universität welche Zotero entwickelt auf Schadenersatz. Zotero kann seit kurzem die Daten aus dem vom Kläger entwickelten Programm importieren, was nach seiner Ansicht einen “improper use” darstellt. Wie der Wired Campus Chronicle berichtet fordert der Kläger für jedes Jahr in dem das Open – Source Produkt Zotero angeboten wurde 10 Millionen Dollar.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Entwicklung dieses großartigen Programmes nicht dadurch behindert wird.
- – - Nachtrag 9.6.09 – - –
Gute Neuigkeiten – die Klage wurde abgewiesen!
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Sep 23
Letzte Woche habe ich auf Einladung der Bibliothek (in diesem Zusammenhang: Vielen Dank, Hans:) im Rahmen einer Informationsveranstaltung über verschiedene Programme zur Literaturverwaltung einen kurzen Überblick über Zotero gegeben. Nachdem das Tool einigen Anklang gefunden hat, biete ich kurzfristig einen Workshop zu Zotero an. Teilnehmende werden im Rahmen dieses Workshops das Programm installieren, eine kleine Recherche-Bibliothek anlegen und bearbeiten.
Mehr Info zum Workshop hier.
Kurzfristige Anmeldungen sind möglich – bitte über diesen Link.
Aug 08
In den letzten Tagen habe ich mir einige Werkzeuge angesehen, welche das wissenschaftliche Arbeiten erleichtern sollen. Dies deswegen, weil ich gemeinsam mit Kollegen und Kolleginnen an einer Weiterbildung zum Thema arbeite die kommenden Monat stattfinden soll. Mein Part dabei: Werkzeuge vorstellen, die “2.0″ sind, d.h. Tagging, Vernetzung, Mobilität usw. ermöglichen.
Hier unsere vorläufige Kriterienliste:
- Möglichkeit von eigenen Exzerpten
- Möglichkeit, Daten lokal abzuspeichern
- “Tagging” (Beschlagwortung:)
- Langfristige Verfügbarkeit
- Kosten: 10 – 30 EUR okay, besser open source oder freeware
- Schnittstelle zu Bibliothek (Import von bibliografischen Daten)
- Plattformunabhängig
- Webtauglich
- Technische Basis?
- Verschiedene Medien abspeicherbar
- Usability/Lernkurve
Angesehen habe ich mir zunächst LibraryThing, Bibsonomy und CiteULike. Die drei Werkzeuge sind sich recht ähnlich und dienen dazu, Referenzen zu verwalten – vereinfacht gesagt ein delicious für Bücher bzw. wissenschaftliche Papers.
Nach einem Tipp habe ich noch evernote ausprobiert; auf den ersten Blick vielversprechend, auf den zweiten enttäuschend.
Was ich bei den Werkzeugen vermisste, war entweder die Möglichkeit jegliche Art von Medium abzuspeichern oder meine “Fundstücke” bei mir lokal zu haben; irgendetwas schien immer zu fehlen.
Und dann machte ich eine kleine Entdeckung: Sie nennt sich Zotero.
Zotero ist ein Plugin für den Firefox, und – auf den ersten Blick zumindest – sprechen die Ersteller zurecht von einem “Next Generation Research Tool”. Ich hatte jedenfalls das seltene aber schöne Gefühl, etwas gefunden zu haben nach dem ich schon lange gesucht hatte. Wenn das Werkzeug hält was es verspricht wird sich meine Arbeitsweise verändern – ob meine euphorische Einschätzung anhält muss sich noch zeigen – mehr dazu später.
Jun 18
Doodle ist ein kostenloser Internet – Service, der im Wesentlichen zwei Dinge hervorragend unterstützen kann:
einen gemeinsamen Termin finden
eine gemeinsame Wahl treffen
Das Programm entstand 2003 nachdem der damalige ETH-Student Michael Näf vergeblich versucht hatte einen Termin für ein gemeinsames Abendessen mit Freunden zu finden. Inzwischen wurde aus der Idee ein StartUp und mehr als eine halbe Million Besucher pro Monat nutzen das Angebot.
Mehr Hintergrundinfos zu Doodle
Der Erfolg liegt in der einfachen Bedienung: Nach dem Erstellen der Umfrage bekommt man einen Link zugeschickt. Mit Hilfe dieses Links können alle Teilnehmenden zur Umfrage gelangen und dort ihre Stimme abgeben. Der Ersteller des Links wird per Email über den Stand der Abstimmung auf dem Laufenden gehalten.
Fortgeschrittene Funktionen
Doodle wird ständig weiter entwickelt und um nützliche Funktionen erweitert, z.B:
Zur Doodle – Website
Diese Info steht auch auf der statischen Seite.
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