Lustiges Gezwitscher

Twitter ist als „the tool everyone loves to hate“ (weiss leider nicht mehr wo ich das gelesen habe) immer noch in aller Munde und obwohl sich immer noch kein Geschäftsmodell abzeichnet hat das Unternehmen im Februar nochmal eine dicke Geldspritze gekriegt. Auch in der EduTech-Szene wird das Gezwitscher immer lauter (wer will kann hier mal reinhören), man probiert und experimentiert und versucht rauszufinden wozu Twitter überhaupt gut ist und vielleicht gar als Lernwerkzeug gut sein könnte.

Ich gestehe: Ich hatte mal kurz einen Account eingerichtet um die Funktionsweise zu verstehen und hab es danach gleich wieder gelassen. Salopp formuliert: „tweets“ (=Botschaften die über Twitter versendet werden) sind nichts anderes als öffentliche SMS fürs Internet. Ich bin kein grosser SMSer (oder sagt man Simser?) und irgendwie konnte ich mit dem Ding nichts anfangen.
Trotzdem wird getwittert auf Teufel komm raus, und man fragt sich ob man hier vielleicht etwas nicht mitkriegt. Da kommt so ein Video das ich über Martins Blog gefunden habe gerade recht:

Puh, nochmal Glück gehabt(?)

Ich bin sicher, dass Twitter einen hohen Hype-Anteil hat und im Moment einfach in ist, ein Statussymbol mit dem ich zeige, dass ich kein digitaler Depp sondern voll auf der Höhe der Zeit bin. Es würde mich nicht wundern wenn sich Twitter am Ende als eine Art Hula-Hoop Reifen oder Rubiks Cube erweist. Eine Zeitlang haben alle Spass daran aber irgendwann wird es uns langweilig und wir wenden uns dem nächsten letzten Schrei zu.

Warum sollte es in der digitalen Welt keine Modeerscheinungen geben?

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Nachtrag: Les grad in der NYTimes dass Prominente die keine Zeit haben permanent die ganze Welt darüber auf dem laufenden zu halten was sie gerade tun sogar schon „Ghost Twitterer“ beschäftigen sollen.
Und Google denkt anscheinend darüber nach Twitter zu kaufen.
Und heute morgen zeigt mir Phillip, wie er sich auf seiner Facebook-Seite die ganzen Tweets seiner Kumpels gesammelt anzeigen lässt – vielleicht sollte ich es doch nochmal probieren……..? 😉
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Doodle dockt an

Doodle kann sich seit kurzem mit anderen Kalendern verbinden. Der beliebte Terminvereinbarungsdienst arbeitet jetzt mit Outlook, Google Calendar oder auch Mac iCal zusammen.

Das Doodle Outlook – Plugin z.B. ist erhältlich für die Browser Internet Explorer 6, 7 und 8 sowie Firefox in den Versionen 2 und 3. Es arbeitet mit den Versionen 2003 und 2007 von Outlook zusammen.

Nach der Installation und Aktivierung des Plugins stehen eine Reihe von neuen nützlichen Funktionen zur Verfügung.
So hat man nach einer erfolgreichen Aktivierung die Möglichkeit Doodle Terminumfragen automatisch, d.h. basierend auf der Verfügbarkeit im Outlook-Kalender ausfüllen zu lassen. Beim Speichern können Termine wahlweise als provisorische Termine in Outlook eingetragen werden.
Eine Synchronisationsfunktion bietet die Möglichkeit, einen festgelegten Doodle-Termin automatisch in Outlook eintragen zu lassen; dabei werden etwaige zuvor als provisorisch eingetragene Termine automatisch aus dem Outlook-Kalender entfernt.
Umgekehrt ermöglicht das Plugin auch die Erstellung von Doodle-Umfragen direkt aus Outlook heraus.
Da ich selber kein Outlook-User bin, würden mich Erfahrungsberichte natürlich brennend interessieren – mit iCal klappt die Zusammenarbeit jedenfalls bestens.

Mehr Infos hier

Google for educators

Letzen Samstag folgte ich einer Einladung und hielt an der Kadervernetzung 2009, einer jährlich stattfindenen Austauschplatform für ICT-Kursleitende der Ostschweiz einen Vortrag.
Dabei stellte ich verschiedene für die Verwendung in Lehr/Lernkontexten geeignete Google-Werkzeuge vor. Google kann ja mittlerweile vieles von dem, was klassische Learning Management Systeme können – und noch einiges mehr. In den anschließenden Diskussionen zeigte sich, dass das Potenzial zwar gesehen wird aber Googles schlechter Ruf im Bereich Datenschutz von der Nutzung der Werkzeuge abhält. Viele wünschen sich mehr Transparenz von Seiten des Giganten, gerade wenn es um sensible Daten von Schulkindern geht.
Nachdem ich nach dem Vortrag einige Anfragen erhielt hier die Präsentation als Download:
Präsentationsfolien als PDF (6MB)
Präsentationsfolien als Handzettel (6 Folien pro Blatt)

Zotero Workshop v. 1.5

Zotero scheint sich langsam an der FH Vorarlberg rumzusprechen. Habe heute in einem (sehr) kurzfristig angesetzen Workshop einem Lehrenden des Studiengangs Sozialarbeit und einigen Diplomandinnen Zotero näher gebracht.
Eine gute Gelegenheit die Workshop-Anleitung zu aktualisieren auf Version 1.5.1.
Bei Interesse: Zotero-Workshop-Anleitung downloaden
Zusätzlich zur Anleitung wird für den Workshop noch die deutsche Zotero-Dokumentation von der offiziellen Website benötigt: Dokumentation downloaden.

Hinweis: Mittwochnachmittag den 11. März findet ein weiterer Zotero-Workshop an der FH statt, der auch für das Zertifikat-eLearning angerechnet wird.
Ameldung per Mail an mich oder über die Website von Zertifikat eLearning.
Mehr Infos zum Workshop auf der Learning Support – Seite.

Zotero – Collections online stellen

Bis jetzt ist Zotero trotz aller tollen Features noch nicht richtig „2.0“, d.h. Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und Austausch sind derzeit noch nicht wirklich implementiert. Sie arbeiten jedoch daran und die kommende Version 1.5 soll hier Möglichkeiten bieten.
Wer nicht solange warten möchte, kann nun durch die Installation eines Plugins mit dem hübschen Namen „Zotz“ seine Zotero-Collections über das „Citeline“-Projekt als „Exhibits“ veröffentlichen. Citeline ist ein Projekt des MIT mit dem Ziel die Veröffentlichung von Bibliographien und Literaturverzeichnissen zu ermöglichen.

Ich hab das Plugin soeben kurz getestet: Die Installation uns der Export nach Citeline funktionieren soweit problemlos, mit Umlauten und sonstigen Besonderheiten der deutschen Sprache kann Citeline aber derzeit nicht umgehen.
Der Screenshot zeigt, was ich meine:
Citeline-Screenshot

Hier der Link zu meinem Test-Exhibit
Nachsatz: Citeline funktioniert ebenso wie Zotero nur mit dem Firefox.

– – Nachtrag 10.6.09:
Mit dem Erscheinen der Version 2.0 von Zotero ist dieses Plugin überflüssig geworden.
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Zotero unter Beschuss!

Der Erfolg von Zotero (mittlerweile mehr als 1 Million Downloads) bringt die ersten Probleme für die Entwickler mit sich. Der Hersteller eines kommerziellen Literaturverwaltungsprogrammes verklagt die Universität welche Zotero entwickelt auf Schadenersatz. Zotero kann seit kurzem die Daten aus dem vom Kläger entwickelten Programm importieren, was nach seiner Ansicht einen „improper use“ darstellt. Wie der Wired Campus Chronicle berichtet fordert der Kläger für jedes Jahr in dem das Open – Source Produkt Zotero angeboten wurde 10 Millionen Dollar.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Entwicklung dieses großartigen Programmes nicht dadurch behindert wird.

– – – Nachtrag 9.6.09 – – –
Gute Neuigkeiten – die Klage wurde abgewiesen!
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Zotero – Workshop

Letzte Woche habe ich auf Einladung der Bibliothek (in diesem Zusammenhang: Vielen Dank, Hans:) im Rahmen einer Informationsveranstaltung über verschiedene Programme zur Literaturverwaltung einen kurzen Überblick über Zotero gegeben. Nachdem das Tool einigen Anklang gefunden hat, biete ich kurzfristig einen Workshop zu Zotero an. Teilnehmende werden im Rahmen dieses Workshops das Programm installieren, eine kleine Recherche-Bibliothek anlegen und bearbeiten.
Mehr Info zum Workshop hier.

Kurzfristige Anmeldungen sind möglich – bitte über diesen Link.

Wissenschafltiches Arbeiten 2.0

In den letzten Tagen habe ich mir einige Werkzeuge angesehen, welche das wissenschaftliche Arbeiten erleichtern sollen. Dies deswegen, weil ich gemeinsam mit Kollegen und Kolleginnen an einer Weiterbildung zum Thema arbeite die kommenden Monat stattfinden soll. Mein Part dabei: Werkzeuge vorstellen, die „2.0“ sind, d.h. Tagging, Vernetzung, Mobilität usw. ermöglichen.

Hier unsere vorläufige Kriterienliste:

  • Möglichkeit von eigenen Exzerpten
  • Möglichkeit, Daten lokal abzuspeichern
  • „Tagging“ (Beschlagwortung:)
  • Langfristige Verfügbarkeit
  • Kosten: 10 – 30 EUR okay, besser open source oder freeware
  • Schnittstelle zu Bibliothek (Import von bibliografischen Daten)
  • Plattformunabhängig
  • Webtauglich
  • Technische Basis?
  • Verschiedene Medien abspeicherbar
  • Usability/Lernkurve

Angesehen habe ich mir zunächst LibraryThing, Bibsonomy und CiteULike. Die drei Werkzeuge sind sich recht ähnlich und dienen dazu, Referenzen zu verwalten – vereinfacht gesagt ein delicious für Bücher bzw. wissenschaftliche Papers.
Nach einem Tipp habe ich noch evernote ausprobiert; auf den ersten Blick vielversprechend, auf den zweiten enttäuschend.
Was ich bei den Werkzeugen vermisste, war entweder die Möglichkeit jegliche Art von Medium abzuspeichern oder meine „Fundstücke“ bei mir lokal zu haben; irgendetwas schien immer zu fehlen.

Und dann machte ich eine kleine Entdeckung: Sie nennt sich Zotero.

Zotero ist ein Plugin für den Firefox, und – auf den ersten Blick zumindest – sprechen die Ersteller zurecht von einem „Next Generation Research Tool“. Ich hatte jedenfalls das seltene aber schöne Gefühl, etwas gefunden zu haben nach dem ich schon lange gesucht hatte. Wenn das Werkzeug hält was es verspricht wird sich meine Arbeitsweise verändern – ob meine euphorische Einschätzung anhält muss sich noch zeigen – mehr dazu später.

Doodle

Doodle ist ein kostenloser Internet – Service, der im Wesentlichen zwei Dinge hervorragend unterstützen kann:

    einen gemeinsamen Termin finden
    eine gemeinsame Wahl treffen

Das Programm entstand 2003 nachdem der damalige ETH-Student Michael Näf vergeblich versucht hatte einen Termin für ein gemeinsames Abendessen mit Freunden zu finden. Inzwischen wurde aus der Idee ein StartUp und mehr als eine halbe Million Besucher pro Monat nutzen das Angebot.
Mehr Hintergrundinfos zu Doodle

Der Erfolg liegt in der einfachen Bedienung: Nach dem Erstellen der Umfrage bekommt man einen Link zugeschickt. Mit Hilfe dieses Links können alle Teilnehmenden zur Umfrage gelangen und dort ihre Stimme abgeben. Der Ersteller des Links wird per Email über den Stand der Abstimmung auf dem Laufenden gehalten.

Fortgeschrittene Funktionen

Doodle wird ständig weiter entwickelt und um nützliche Funktionen erweitert, z.B:

Zur Doodle – Website

Diese Info steht auch auf der statischen Seite.