“Social Leatherjacking”

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Über die Feiertage hab ich “White Line Fever”, die Autobiographie von Lemmy (dem MotörheadSängerLemmy) gelesen, so nach dem Motto: mal was ganz anderes. Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Buch etwas für meinen Blog hergibt, doch auf S.21 stiess ich doch glatt auf folgenden Satz: “We all used to wear US Army jackets, (…) and the thing was to get everyone that you knew to write their names on your jacket in felt-tip pen, so you were covered in this weird autographs.”

Sieh an. Die Idee seinen Freundeskreis transparent und öffentlich zu machen gibt es also nicht erst seit Facebook;)

Gobal, social, ubiquitous and cheap

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Von Clay Shirky habe ich unlängst an dieser Stelle mal ein Buch empfohlen, und für alle denen die Zeit/Lust zum Bücherlesen fehlt habe ich eine gute Nachricht: der Mann trägt genauso exzellent vor wie er schreibt. Zum Beispiel hier bei den TEDTalks, wo er in einer guten Viertelstunde die epochalen Veränderungen in der Medienwelt auf den Punkt bringt:
Clay Shirky: How social media can make history

Der Vortrag ist so dicht und gut, dass ich mir ein Transkript wünschen würde. Zwei der mich wichtige Zitate:
2:24 min: “These tools don’t get socially interesting until they get technologically boring.”
3:10: “The moment our historical generation is living through is the largest increase in expressive capability in human history.”

Workshop beim ORF

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Bin gerade zurück von einem Workshop, den Roland und ich zusammen im ORF Landesstudio als interne Weiterbildung gehalten haben. Im Workshop haben wir Begriffe, Konzepte und Auswirkungen der unter dem Schlagwort “Web 2.0″ kursierenden Entwicklungen gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutiert, mehr Fragen als Antworten gefunden – und einen sehr spannenden Nachmittag verbracht.

Hier die Folien vom Vortrag auf Slideshare:
Web 2.0 – Begriff und Konzepte

Hier die Links zum Vortrag:
http://delicious.com/delfranklin66/orf20

“Everyone is a media outlet.”

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Die rasanten Entwicklungen die das Web in den letzten Jahren von einem Medium in eine Plattform verwandelt haben, lassen sich weder leicht erklären, noch einordnen oder leicht verständlich vermitteln. Das Buch von Clay Shirky schafft genau das.

Clay Shirky: “Here comes everybody”
=>in der FH-Bibliothek
=> beim Buchhaendler

Prädikat: Unbedingt empfehlenswert für alle die das Thema interessiert.

buchtipp1

Lustiges Gezwitscher

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Twitter ist als “the tool everyone loves to hate” (weiss leider nicht mehr wo ich das gelesen habe) immer noch in aller Munde und obwohl sich immer noch kein Geschäftsmodell abzeichnet hat das Unternehmen im Februar nochmal eine dicke Geldspritze gekriegt. Auch in der EduTech-Szene wird das Gezwitscher immer lauter (wer will kann hier mal reinhören), man probiert und experimentiert und versucht rauszufinden wozu Twitter überhaupt gut ist und vielleicht gar als Lernwerkzeug gut sein könnte.

Ich gestehe: Ich hatte mal kurz einen Account eingerichtet um die Funktionsweise zu verstehen und hab es danach gleich wieder gelassen. Salopp formuliert: “tweets” (=Botschaften die über Twitter versendet werden) sind nichts anderes als öffentliche SMS fürs Internet. Ich bin kein grosser SMSer (oder sagt man Simser?) und irgendwie konnte ich mit dem Ding nichts anfangen.
Trotzdem wird getwittert auf Teufel komm raus, und man fragt sich ob man hier vielleicht etwas nicht mitkriegt. Da kommt so ein Video das ich über Martins Blog gefunden habe gerade recht:

Puh, nochmal Glück gehabt(?)

Ich bin sicher, dass Twitter einen hohen Hype-Anteil hat und im Moment einfach in ist, ein Statussymbol mit dem ich zeige, dass ich kein digitaler Depp sondern voll auf der Höhe der Zeit bin. Es würde mich nicht wundern wenn sich Twitter am Ende als eine Art Hula-Hoop Reifen oder Rubiks Cube erweist. Eine Zeitlang haben alle Spass daran aber irgendwann wird es uns langweilig und wir wenden uns dem nächsten letzten Schrei zu.

Warum sollte es in der digitalen Welt keine Modeerscheinungen geben?

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Nachtrag: Les grad in der NYTimes dass Prominente die keine Zeit haben permanent die ganze Welt darüber auf dem laufenden zu halten was sie gerade tun sogar schon “Ghost Twitterer” beschäftigen sollen.
Und Google denkt anscheinend darüber nach Twitter zu kaufen.
Und heute morgen zeigt mir Phillip, wie er sich auf seiner Facebook-Seite die ganzen Tweets seiner Kumpels gesammelt anzeigen lässt – vielleicht sollte ich es doch nochmal probieren……..? ;-)
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Doodle dockt an

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Doodle kann sich seit kurzem mit anderen Kalendern verbinden. Der beliebte Terminvereinbarungsdienst arbeitet jetzt mit Outlook, Google Calendar oder auch Mac iCal zusammen.

Das Doodle Outlook – Plugin z.B. ist erhältlich für die Browser Internet Explorer 6, 7 und 8 sowie Firefox in den Versionen 2 und 3. Es arbeitet mit den Versionen 2003 und 2007 von Outlook zusammen.

Nach der Installation und Aktivierung des Plugins stehen eine Reihe von neuen nützlichen Funktionen zur Verfügung.
So hat man nach einer erfolgreichen Aktivierung die Möglichkeit Doodle Terminumfragen automatisch, d.h. basierend auf der Verfügbarkeit im Outlook-Kalender ausfüllen zu lassen. Beim Speichern können Termine wahlweise als provisorische Termine in Outlook eingetragen werden.
Eine Synchronisationsfunktion bietet die Möglichkeit, einen festgelegten Doodle-Termin automatisch in Outlook eintragen zu lassen; dabei werden etwaige zuvor als provisorisch eingetragene Termine automatisch aus dem Outlook-Kalender entfernt.
Umgekehrt ermöglicht das Plugin auch die Erstellung von Doodle-Umfragen direkt aus Outlook heraus.
Da ich selber kein Outlook-User bin, würden mich Erfahrungsberichte natürlich brennend interessieren – mit iCal klappt die Zusammenarbeit jedenfalls bestens.

Mehr Infos hier

Google for educators

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Letzen Samstag folgte ich einer Einladung und hielt an der Kadervernetzung 2009, einer jährlich stattfindenen Austauschplatform für ICT-Kursleitende der Ostschweiz einen Vortrag.
Dabei stellte ich verschiedene für die Verwendung in Lehr/Lernkontexten geeignete Google-Werkzeuge vor. Google kann ja mittlerweile vieles von dem, was klassische Learning Management Systeme können – und noch einiges mehr. In den anschließenden Diskussionen zeigte sich, dass das Potenzial zwar gesehen wird aber Googles schlechter Ruf im Bereich Datenschutz von der Nutzung der Werkzeuge abhält. Viele wünschen sich mehr Transparenz von Seiten des Giganten, gerade wenn es um sensible Daten von Schulkindern geht.
Nachdem ich nach dem Vortrag einige Anfragen erhielt hier die Präsentation als Download:
Präsentationsfolien als PDF (6MB)
Präsentationsfolien als Handzettel (6 Folien pro Blatt)

Wikis – auf gut deutsch

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Im Sommer letzten Jahres bin ich über ein kurzes Video gestolpert in dem mit ganz einfachen Mitteln auf unterhaltsame und verständliche Weise erklärt wurde was RSS ist. Seitdem bin ein treuer Fan der Common Craft Show. In wenigen Minuten erklärt sie dir wie Wikis, Blogs oder Podcasts funktionieren – oder wie ein amerikanischer Präsident gewählt wird.
Allerdings muss man ziemlich gut Englisch können um Lee LeFever auch zu verstehen – sein Erzähltempo ist eher rasant. Grund genug für mich meine damalige Studienassistentin (Cornelia-Elisabeth Luise Fuchs, inzwischen nicht mehr Studentin sondern Absolventin) zu bitten “so etwas” auf deutsch zu machen. Herausgekommen sind zwei witzige Kurzfilme welche die Frage “Was ist ein Wiki?” beantworten und dem Orginal mindestens ebenbürtig sind.

Teil 2: Anlegen einer neuen Seite im Wiki

Neues aus “Digitalien”

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Nach längerer Pause ist der “Elektrische Reporter” wieder auf Sendung. Spannend: der Sprung vom rein webbasierten Video-Podcast zum zusätzlich über TV ausgestrahlten Magazin (ZDF-Infokanal). Einmal wöchentlich berichtet Mario Sixtus als elektrischer Reporter in ca. 10-minütigen Beitragen über Neuheiten aus “Digitalien”, soll heissen über aktuelle web-technologische Entwicklungen und ihre sozialen Auswirkungen. Sehr erfreulich: Die Inhalte erscheinen nach wie vor werbefrei und unter einer Creative Commons Lizenz. Getragen wird das Angebot wie schon zuvor vom Handelsblatt, zusätzlich ist noch das ZDF eingestiegen. 12 Folgen sollen es vorerst werden, wobei ich dem Elektrischen Reporter “2.0″ (da konnte ich jetzt wirklich nicht widerstehen) natürlich ein wesentlich längeres Leben wünsche!

Corporate Learning Trends and Innovations 2008

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Zeit, ein wenig in eine reine Online-Konferenz reinzuschnuppern:


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