Mediendidaktisches Training der IBH

Das Mediendidaktische Training der Internationalen Bodenseehochschule (IBH) wird diesen Herbst erneut angeboten. Als Mitglied der IBH können Bedienstete der FH Vorarlberg das Mediendidaktische Training für IBH-Dozierende kostenfrei absolvieren. Dabei handelt es sich um ein von der IBH gefördertes und von der Pädagogischen Hochschule Thurgau (PHTG) sowie der Hochschule Konstanz (HTWG) in Kooperation durchgeführtes Projekt. Die Teilnehmenden erarbeiten im Rahmen der Forbildung ein individuelles Konzept für ein medienunterstütztes Lernszenario für den konkreten Einsatz in der Lehre. Das Training wurde bereits mehrfach erfolgreich durchgeführt und von den Teilnehmenden jeweils sehr positiv bewertet. Auch mehrere Lehrende der FH Vorarlberg haben es bereits absolviert. Das Training bietet zudem Gelegenheit mit Dozierenden aus anderen IBH-Mitgliedshochschulen Kontakte zu knüpfen.

Das Mediendidaktische Training wird im Zeitraum vom 24. Oktober bis 28. November 2009 angeboten. Es umfasst zwei Präsenzveranstaltungen (24.10.2009 HTWG in Konstanz/ 28.11.2009 PHTG in Kreuzlingen) sowie eine 5-wöchige Online-Phase, die zwischen den beiden Präsenzterminen stattfindet. Wöchentlicher Arbeitsaufwand während der Online-Phase: ca. 3-5 Stunden rechnen (je nach Vorkenntnissen). Für das gesamte Mediendidaktische Training – inkl. Verpflegung an beiden Präsenzveranstaltungen – wird eine Aufwandsentschädigung von 50,-€ erhoben.

Detaillierte Ausschreibung als PDF herunterladen.

Anmeldungen sind ab sofort unter diesem Link möglich:
http://www.mdt.bodenseehochschule.org/?q=node/391

Hinweis: Anmeldeschluss ist am 16.10.2009

Bei Fragen rund um das Mediendidaktische Training stehe ich gerne zur Verfügung.

Weiterbidungsmöglichkeit im Bereich Medienpädagogik

Die Pädagogische Hochschule des Kantons St. Gallen (PHSG) und die Fachhochschule St. Gallen (FHS St. Gallen) bieten in Kooperation einen Zertifikatslehrgang im Bereich Medienpädagogik an. Vermitelt wird „Medienkompetenz im Zeitalter der Neuen Medien“ so der Untertitel des Angebotes.
Der Lehrgang wird bereits zum zweiten Mal durchgeführt und wendet sich vor allem an Personen aus dem Sozial- Bildungs- und Bibliotheksbereich.
Spannend: Die ganze Weiterbildung ist als „Gesamtkunstwerk“ konzipiert, beginnt mit einem Epilog, gefolgt von 5 Modulen (Medienforschung, Medienerziehung, Mediendidaktik, Mediengestaltung, Praxisprojekte) und schließt mit einem Epilog ab. Teilnehmende gestalten den Lehrgang aktiv durch ihre Arbeit mit.
Der Lehrgang startet am 6. November 2009.
Eine Informationsbroschüre steht hier zum Download bereit.

Workshop beim ORF

Bin gerade zurück von einem Workshop, den Roland und ich zusammen im ORF Landesstudio als interne Weiterbildung gehalten haben. Im Workshop haben wir Begriffe, Konzepte und Auswirkungen der unter dem Schlagwort „Web 2.0“ kursierenden Entwicklungen gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutiert, mehr Fragen als Antworten gefunden – und einen sehr spannenden Nachmittag verbracht.

Hier die Folien vom Vortrag auf Slideshare:
Web 2.0 – Begriff und Konzepte

Hier die Links zum Vortrag:
http://delicious.com/delfranklin66/orf20

Weiterbildungsangebote zur Medienkompetenz

1: Workshop: Wissenschaftlich arbeiten mit Zotero

Termin: Mi 11.3  13.30 – 16:45 Raum D113 (Schulungsraum der Bibliothek)

Zotero ist eine frei verfügbare Zusatz-Software (Plugin) für den Firefox-Browser und ermöglicht das Sammeln, Verwalten und Zitieren von Forschungsquellen.

Einige der Eigenschaften die Zotero zu einem sehr nützlichen Werkzeug für das wissenschaftliche Arbeiten machen sind:

    * Integration in den Web Browser
    * automatische Extraktion von bibliographischen Informationen auf vielen Webseiten bzw. Bibliothekskatalogen – auch dem der FH Vorarlberg
    * Integration vieler Medientypen (PDFs, Videos, Blogbeiträge…)
    * Integrierte Volltextsuche
    * Export von bibliographischen Angaben in verschiedenen Formaten
    * Automatisches Erstellen von Literaturverzeichnissen

Mehr Info zum Workshop

Der Workshop wird im Rahmen vom „Zertifikat eLearning“ angeboten und angerechnet. Mehr Info zum Zertifikat

Wichtig: Für den Workshop werden ein eigener Laptop mit Administrationsrechten benötigt.

Anmeldung bitte über die Zertifikat-Website oder per Mail an mich.

2: Workshop: HandsOn Web2.0: Werkzeuge fürs eLearning

Termin: Mi 18.3 09:00 – 16:30 Raum D113 (Schulungsraum der Bibliothek)

Die Entwicklung, die mit dem Begriff „Web 2.0“ umschrieben wird hat eine Fülle von neuen Werkzeugen entstehen lassen, von denen einige gerade auch für Lernprozesse hilfreich sein können. In diesem Präsenzworkshop werden wir einige ausgesuchte „Perlen“ nach einer kurzen Demonstration jeweils selbst ausprobieren. Dabei werden wir nur Werkzeuge verwenden die webbasiert und daher plattformunabhängig und (zumindest in ihren Grundfunktionen) frei verfügbar sind. Die Liste der Tools die im Workshop ausprobiert werden, wird von den Teilnehmern vorab selbst über eine Abstimmung festgelegt.

Der Workshop wird im Rahmen vom „Zertifikat eLearning“ angeboten und angerechnet. Mehr Info zum Zertifikat

Anmeldung bitte über die Zertifikat-Website oder per Mail an mich.

3: LMS-Schulung Basic

Termin: wird über eine Abstimmung ermittelt.
Link zur Abstimmung

Die Schulung wird vor allem für neu an der FH Vorarlberg Lehrende und Studiengangsadministratorinnen sehr empfohlen.
Das LMS (Learning Managment System) der FH Vorarlberg ist das zentrale für die Unterstützung der Lehre eingesetzte Software-System. Neben einer Einführung in ECTS werden in dieser Schulung die grundlegenden Funktionen des LMS vermittelt. In der Schulung wird vor allem praktisch mit dem LMS gearbeitet.

Mehr Info zur Schulung

Anmeldung bitte per Mail an mich.

4: Mediendidaktisches Training für IBH-Dozierende

Als Mitglied der Internationalen Bodenseehochschule (IBH) können Bedienstete der FH Vorarlberg die Fortbildung Mediendidaktisches Training kostenfrei absolvieren. Dabei handelt es sich um ein von der IBH gefördertes und von der Pädagogischen Hochschule Thurgau (PHTG) sowie der Hochschule Konstanz (HTWG) in Kooperation durchgeführtes Projekt. Die Teilnehmenden erarbeiten im Rahmen der Forbildung ein individuelles Konzept für ein medienunterstütztes Lernszenario für den konkreten Einsatz in der Lehre.
Flyer mit näheren Informationen zum Training (Pdf)

Eine Kollegin hat dieses Mediendidaktische Training im vergangenen Herbst absolviert und empfiehlt es weiter

Anmeldung über die Website des Mediendidaktischen Trainings oder per Mail an mich.

Zotero – Workshop

Letzte Woche habe ich auf Einladung der Bibliothek (in diesem Zusammenhang: Vielen Dank, Hans:) im Rahmen einer Informationsveranstaltung über verschiedene Programme zur Literaturverwaltung einen kurzen Überblick über Zotero gegeben. Nachdem das Tool einigen Anklang gefunden hat, biete ich kurzfristig einen Workshop zu Zotero an. Teilnehmende werden im Rahmen dieses Workshops das Programm installieren, eine kleine Recherche-Bibliothek anlegen und bearbeiten.
Mehr Info zum Workshop hier.

Kurzfristige Anmeldungen sind möglich – bitte über diesen Link.

Nochmal: eLehrkompetenz

Vom Modell zur eLehrkompetenz der Uni Paderborn wurde auf diesen Seiten schon geschrieben. Ergänzt wird dieses Modell durch „Instrumente zur Selbstbeurteilung“ – konkret: umfassende Fragebögen, mit denen Lehrende ein Selbstassessment durchführen können. Dadurch soll für Lehrende transparent werden welche Anforderungen beim Einsatz von eLearning bewältigt werden müssen und ob sie die nötigen Kompetenzen besitzen.
Spannend ist, dass die erhobenen Daten im Rahmen einer Dissertation ausgewertet werden und somit auf ein umfassendes Bild der vorhandenen und aufzubauenden eLehrkompetenzen gehofft werden darf – ich bin auf das Ergebnis jedenfalls sehr gespannt – und wünsche mir eine solche Untersuchung nicht nur auf eine Uni beschränkt, sondern am besten für den gesamten tertiären Sektor in Österreich.
Die Fragebogen stehen hier zum Download bereit.

Wissenschafltiches Arbeiten 2.0

In den letzten Tagen habe ich mir einige Werkzeuge angesehen, welche das wissenschaftliche Arbeiten erleichtern sollen. Dies deswegen, weil ich gemeinsam mit Kollegen und Kolleginnen an einer Weiterbildung zum Thema arbeite die kommenden Monat stattfinden soll. Mein Part dabei: Werkzeuge vorstellen, die „2.0“ sind, d.h. Tagging, Vernetzung, Mobilität usw. ermöglichen.

Hier unsere vorläufige Kriterienliste:

  • Möglichkeit von eigenen Exzerpten
  • Möglichkeit, Daten lokal abzuspeichern
  • „Tagging“ (Beschlagwortung:)
  • Langfristige Verfügbarkeit
  • Kosten: 10 – 30 EUR okay, besser open source oder freeware
  • Schnittstelle zu Bibliothek (Import von bibliografischen Daten)
  • Plattformunabhängig
  • Webtauglich
  • Technische Basis?
  • Verschiedene Medien abspeicherbar
  • Usability/Lernkurve

Angesehen habe ich mir zunächst LibraryThing, Bibsonomy und CiteULike. Die drei Werkzeuge sind sich recht ähnlich und dienen dazu, Referenzen zu verwalten – vereinfacht gesagt ein delicious für Bücher bzw. wissenschaftliche Papers.
Nach einem Tipp habe ich noch evernote ausprobiert; auf den ersten Blick vielversprechend, auf den zweiten enttäuschend.
Was ich bei den Werkzeugen vermisste, war entweder die Möglichkeit jegliche Art von Medium abzuspeichern oder meine „Fundstücke“ bei mir lokal zu haben; irgendetwas schien immer zu fehlen.

Und dann machte ich eine kleine Entdeckung: Sie nennt sich Zotero.

Zotero ist ein Plugin für den Firefox, und – auf den ersten Blick zumindest – sprechen die Ersteller zurecht von einem „Next Generation Research Tool“. Ich hatte jedenfalls das seltene aber schöne Gefühl, etwas gefunden zu haben nach dem ich schon lange gesucht hatte. Wenn das Werkzeug hält was es verspricht wird sich meine Arbeitsweise verändern – ob meine euphorische Einschätzung anhält muss sich noch zeigen – mehr dazu später.

eLernkompetenz

Passend zum letzten Eintrag zur eLehrkompetenz: Natürlich müssen auch Lernende für eLearning Szenarien spezielle Fähigkeiten haben bzw. entwickeln. Neben den rein technischen und organisatorschen Voraussetzungen nennt die University of Illinois als wünschenswerte Merkmale des Online Studierenden:

  • Offenheit und die Bereitschaft sich mitzuteilen
  • Schriftliche Ausdrucksfähigkeit
  • Selbstmotivation, Selbstdisziplin und Selbstreflexion
  • Bereitschaft Probleme unmittelbar anzusprechen
  • Bereitschaft zur kritischen Auseinandersetzung

Diese Eigenschaften sind sicher nicht nur, aber besonders in Online – Lernszenarien wichtig. Last not least sollten Studierende einerseits eine positive Einstellung, andererseits aber auch realistische Erwartungen gegenüber eLearning mitbringen:

„The successful student will view online as a convenient way to receive their education – not an easier way.“

Kompetenzmodell „eLehrkompetenz“

Die Universität Paderborn hat im Rahmen des Projektes „Locomotion“ (= Lowcost Multimedia Organisation & Production) ein sehr konkretes und ambitioniertes Kompetenzmodell entwickelt. Dazu wurde der Oberbegriff „eLehrkompetenz“ in verschiedene Teilbereiche unterteilt. Für jeden Bereich wurden Lernziele formuliert und in die Aspekte Wissen/Kenntnisse, Fähigkeiten/Fertigkeiten sowie Einstellungen/motivationale Aspekte unterteilt.

Die Liste ist insgesamt ca. 11 Seiten lang geworden und allein die Lernziele aus dem Bereich der Medienkompetenz (gruppiert in Medientechnische und Mediendidaktische Kompetenz) umfassen mehr als 4 Seiten. Neben Selbstverständlichkeiten wie „E-Mail zur Kommmunikation nutzen können“ oder „PowerPoint Folien erstellen könnnen“ findet sich auch Anspruchsvolles und oft Vernachlässigtes, vor allem im Bereich der Einstellungen. Hier ein paar Beispiele aus dem Katalog an Lernzielen:

Bereitschaft, Erfahrungen mit technischen Systemen zu sammeln

Bereitschaft, sich im Bereich Neue Medien/eLearning zu qualifizieren und Zeit dafür einzurichten

Tragfähige Beziehungen zwischen den Teilnehmern eines Online-Seminars herstellen können

Mit Medienbrüchen umgehen können und Lösungen finden

Sich der Unzulänglichkeit technischer Systeme bewusst sein

Die 11 Seiten beschreiben eine umfassende Idealvorstellung von Medienkompetenz an der Hochschule – oder ein Arbeitsprogramm…

=> Zur Downloadseite Kompetenzmodell eLehrkompetenz