Zotero – neue Version des Workshops

Ich bin gerade als Gast beim eduhub – Praxismeeting in Zürich und habe dort Zotero kurz vorgestellt. Die Präsentation musste ich aus dem Stehgreif halten, da ich die letzten Tage damit beschäftigt war das Dokument für den Zotero-Workhop zu aktualisieren.
Die aktuelle Version bezieht sich auf die Zotero – Version 2.0beta7.4 und wird nächste Woche in der Lehre eingesetzt.
Für alle die es interessiert stelle ich das Dokument zum Workshop als PDF hier zum Download bereit:
Zotero-Workshop-3-0

Das PDF ist unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht. Falls jemand was damit macht würde es mich freuen, davon zu erfahren 😉

Zotero hebt ab

Zotero wird mit der neuen (noch beta-)Version 2.0 „zweinullig“. Soll heissen, dass die angekündigten und mit Spannung erwarteten Vernetzungsfunktionen nun entscheidend weiter entwickelt wurden und im Produktivbetrieb eingesetzt werden können. So ist es nun möglich zu einem Thema eine Gruppe anzulegen und die Zugriffsrechte zu vergeben. Die Inhalte dieser Gruppe können in Zotero abonniert oder auch im Internet eingesehen werden.
Dieser Screenshot verdeutlicht worum es geht:

Zotero Gruppe lokal und im Internet

Zum Vergrössern Anklicken

Die Beta 2.0 kann von der Zotero Seite heruntergeladen werden. Mehr Infos zu den Neuerungen stehen hier.

Aber Vorsicht: Vor dem Updaten auf die neue Version sollten die Hinweise im Abschnitt „Upgrading from Zotero 1.0.x“ unbedingt beachtet werden.

– – Nachtrag 10.6.:- –
Für Zotero 2.0b5 musste der Zitationsstil der FHV leicht angepasst
werden. Aktuelle Version ist nun 1.1.

Download FHV Zitationsstil Version 1.1
Hinweis: Zum Speichern bitte rechte Maustaste Ziel speichern unter / Save Target as verwenden

– – – Update 6.10.2009 – – –
Der Zitationsstil wurde aufgrund von Änderungen am Leitfaden für Wissenschaftliches Arbeiten leicht angepasst.
Aktuelle Version ist 1.2.

Download der Aktuellen Kursprogramme/ Zitationsstile jeweils hier:
http://www.fhv.at/learningsupport/weiterbildung/wissenschaftlich-arbeiten-mit-zotero

Vorankündigung…

Nachdem ich nun fast soweit bin, kündige ich es schon mal an: In Kürze wird unser FH-eigener Zitierstil für Zotero zur Verfügung stehen, sodass automatisch Zitate und Literaturverzeichnisse in unserem eigenen Stil erstellt werden können. Bin froh, weil ich damit auch das Versprechen einlösen kann, das ich einigen Lehrenden und Studierenden gegeben habe.
Mehr dazu wenns soweit ist…

Zotero Workshop v. 1.5

Zotero scheint sich langsam an der FH Vorarlberg rumzusprechen. Habe heute in einem (sehr) kurzfristig angesetzen Workshop einem Lehrenden des Studiengangs Sozialarbeit und einigen Diplomandinnen Zotero näher gebracht.
Eine gute Gelegenheit die Workshop-Anleitung zu aktualisieren auf Version 1.5.1.
Bei Interesse: Zotero-Workshop-Anleitung downloaden
Zusätzlich zur Anleitung wird für den Workshop noch die deutsche Zotero-Dokumentation von der offiziellen Website benötigt: Dokumentation downloaden.

Hinweis: Mittwochnachmittag den 11. März findet ein weiterer Zotero-Workshop an der FH statt, der auch für das Zertifikat-eLearning angerechnet wird.
Ameldung per Mail an mich oder über die Website von Zertifikat eLearning.
Mehr Infos zum Workshop auf der Learning Support – Seite.

Zotero – Collections online stellen

Bis jetzt ist Zotero trotz aller tollen Features noch nicht richtig „2.0“, d.h. Möglichkeiten zur Zusammenarbeit und Austausch sind derzeit noch nicht wirklich implementiert. Sie arbeiten jedoch daran und die kommende Version 1.5 soll hier Möglichkeiten bieten.
Wer nicht solange warten möchte, kann nun durch die Installation eines Plugins mit dem hübschen Namen „Zotz“ seine Zotero-Collections über das „Citeline“-Projekt als „Exhibits“ veröffentlichen. Citeline ist ein Projekt des MIT mit dem Ziel die Veröffentlichung von Bibliographien und Literaturverzeichnissen zu ermöglichen.

Ich hab das Plugin soeben kurz getestet: Die Installation uns der Export nach Citeline funktionieren soweit problemlos, mit Umlauten und sonstigen Besonderheiten der deutschen Sprache kann Citeline aber derzeit nicht umgehen.
Der Screenshot zeigt, was ich meine:
Citeline-Screenshot

Hier der Link zu meinem Test-Exhibit
Nachsatz: Citeline funktioniert ebenso wie Zotero nur mit dem Firefox.

– – Nachtrag 10.6.09:
Mit dem Erscheinen der Version 2.0 von Zotero ist dieses Plugin überflüssig geworden.
– –

Zotero unter Beschuss!

Der Erfolg von Zotero (mittlerweile mehr als 1 Million Downloads) bringt die ersten Probleme für die Entwickler mit sich. Der Hersteller eines kommerziellen Literaturverwaltungsprogrammes verklagt die Universität welche Zotero entwickelt auf Schadenersatz. Zotero kann seit kurzem die Daten aus dem vom Kläger entwickelten Programm importieren, was nach seiner Ansicht einen „improper use“ darstellt. Wie der Wired Campus Chronicle berichtet fordert der Kläger für jedes Jahr in dem das Open – Source Produkt Zotero angeboten wurde 10 Millionen Dollar.
Bleibt nur zu hoffen, dass die Entwicklung dieses großartigen Programmes nicht dadurch behindert wird.

– – – Nachtrag 9.6.09 – – –
Gute Neuigkeiten – die Klage wurde abgewiesen!
– – –

Wissenschafltiches Arbeiten 2.0

In den letzten Tagen habe ich mir einige Werkzeuge angesehen, welche das wissenschaftliche Arbeiten erleichtern sollen. Dies deswegen, weil ich gemeinsam mit Kollegen und Kolleginnen an einer Weiterbildung zum Thema arbeite die kommenden Monat stattfinden soll. Mein Part dabei: Werkzeuge vorstellen, die „2.0“ sind, d.h. Tagging, Vernetzung, Mobilität usw. ermöglichen.

Hier unsere vorläufige Kriterienliste:

  • Möglichkeit von eigenen Exzerpten
  • Möglichkeit, Daten lokal abzuspeichern
  • „Tagging“ (Beschlagwortung:)
  • Langfristige Verfügbarkeit
  • Kosten: 10 – 30 EUR okay, besser open source oder freeware
  • Schnittstelle zu Bibliothek (Import von bibliografischen Daten)
  • Plattformunabhängig
  • Webtauglich
  • Technische Basis?
  • Verschiedene Medien abspeicherbar
  • Usability/Lernkurve

Angesehen habe ich mir zunächst LibraryThing, Bibsonomy und CiteULike. Die drei Werkzeuge sind sich recht ähnlich und dienen dazu, Referenzen zu verwalten – vereinfacht gesagt ein delicious für Bücher bzw. wissenschaftliche Papers.
Nach einem Tipp habe ich noch evernote ausprobiert; auf den ersten Blick vielversprechend, auf den zweiten enttäuschend.
Was ich bei den Werkzeugen vermisste, war entweder die Möglichkeit jegliche Art von Medium abzuspeichern oder meine „Fundstücke“ bei mir lokal zu haben; irgendetwas schien immer zu fehlen.

Und dann machte ich eine kleine Entdeckung: Sie nennt sich Zotero.

Zotero ist ein Plugin für den Firefox, und – auf den ersten Blick zumindest – sprechen die Ersteller zurecht von einem „Next Generation Research Tool“. Ich hatte jedenfalls das seltene aber schöne Gefühl, etwas gefunden zu haben nach dem ich schon lange gesucht hatte. Wenn das Werkzeug hält was es verspricht wird sich meine Arbeitsweise verändern – ob meine euphorische Einschätzung anhält muss sich noch zeigen – mehr dazu später.